Sakramentskapelle neben St. Marien

Giebelansicht Sakramentskapelle

Seitenansicht Sakramentskapelle

Sakramentskapelle Kevelaer

Kapellenpl. 35, 47623 Kevelaer

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denkmalgeschütztes Objekt

1860

Historismus

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Sakramentskapelle Kevelaer

Die heutige Sakramentskapelle an der Westseite des Brunnenhofes entstand 1860 als Beichtkapelle für niederländische Pilger, ergänzend zur „deutschen“ Beichtkapelle (heute Klostergang) aus den Jahren 1857/58. 1890 wurde der Innenraum durch die Einbeziehung des ehemaligen Eingangs der „deutschen“ Beichtkapelle zur Dreischiffigkeit erweitert.

Die dreijochige Paradiesvorhalle entstand Anfang der 1880er Jahre, wurde jedoch im Zweiten Weltkrieg zerstört. 1975 erfolgte die Umwidmung zur Sakramentskapelle, maßgeblich gefördert von Wallfahrtsrektor Johannes Oomen. In den 1980er Jahren erhielt die Vorhalle neues Fenstermaßwerk, 1997 wurde der neogotische Südeingang vollendet.

Die westliche Innenwand der Paradiesvorhalle beherbergt neogotische Steinbildwerke zur Eucharistie und Verkündigung, einst Teil des Hochaltars und der Kanzel der Basilika. Eine kunstvoll verzierte Eichentür mit Bronzereliefs, inspiriert von Ghibertis Florentiner Baptisteriumstür, führt in den Vorraum der Sakramentskapelle.

Der quadratische Raum ist von neun Kreuzgewölben aus heimischem Feldbrandstein überspannt, getragen von Pfeilern und Säulen mit Blattkapitellen. Die Kombination aus rotem Backstein und dunklem Eichenholz schafft eine stimmungsvolle Atmosphäre. Fünf Glasfenster, nach den Entwürfen Friedrich Stummels rekonstruiert, zeigen zentrale Szenen des christlichen Glaubens.

Die Ausstattung ist auf den Tabernakel ausgerichtet, in dem das Altarsakrament aufbewahrt und ausgestellt wird. Der aus der ehemaligen Kommunionbank gefertigte Zelebrationsaltar zeigt als Symbol für den Opfertod Christi das Motiv des Pelikans, der seine Jungen mit seinem eigenen Blut ernährt.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 03.04.2025

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Architektur » Öffentliche Gebäude » Sakralbauten

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