45964 Gladbeck
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Denkmalgeschützt
- Baujahr:
- 1968 / 2009 (Umnutzung)
- Epoche(n):
- 1950er-70er Jahre
- Urheber*in:
- Architekt Christoph Damm (Entwurf Kirchenumnutzung)Landschaftsarchitekt Peter Drecker (Kirchenumnutzung)
- Bauherr*in:
Das Gebäudeensemble der Markuskirche steht seit 2008 unter Denkmalschutz. Seit 2007 wird die evangelische Kirche nicht mehr als solche genutzt.
Lockere Bebauung aus Ein- und Zweifamilienhäusern prägen das städtebauliche Umfeld der Kirche. Die Kirche und die Gemeindegebäude orientieren sich diagonal und prominent zur Straßenkreuzung mit dem separaten Glockenturm als Auftakt und um einen erhöhten von einer Pergola abgegrenzten Vorplatz.
Tragwerk und Dachkonstruktionen der Kirche, des Kirchturms und der Pergola sind aus Sichtbeton. Die Wände bestehen aus weiß gestrichenem Mauerwerk. Der Kirchenraum wird auf einem Fünfeckgrundriss von einer großen, aus drei Dreiecken gefalteten Dachform zum Altar ansteigend überdeckt. Altar, Kanzelpult und Taufbecken sind aus polygonalen Edelstahlblechen zusammengefügt.
Im Jahr 2009 übernahm der Verein „Martin Luther Forum Ruhr e.V.“ die Nutzungsrechte der Räumlichkeiten und baute diese um. Das neu entstandene „Martin Luther Forum Ruhr“ stellte im Jahr 2010 in Kooperation mit dem evangelischen Kulturbüro im Ruhrgebiet einen Beitrag zur Kulturhauptstadt RUHR.2010 dar, in dem unter anderem eine Ausstellung das kulturelle Erbe der Reformation im Ruhrgebiet erfahrbar macht.
Im Juli 2018 wurde das Martin Luther Forum geschlossen.
Autor*in: Jörg Beste / Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 29.09.2023
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