baukunst-nrw

St. Ägidius Rheda-Wiedenbrück

Nordansicht St. Ägidius Rheda-Wiedenbrück
St. Ägidiuskirche Wiedenbrück, Luftbild
Südansicht St. Ägidius Rheda-Wiedenbrück
Nördliche Giebelansicht der Seitenschiffe und Querhaus
Chor mit Sakristeianbau von Norden
Choransicht von Südosten
Ansicht Westturm, St. Ägidius Rheda-Wiedenbrück
Portal Querhaus
Portal Querhaus
Vesperbildkapelle an der Südseite
Schaden an der St. Aegidiuskirche durch Kanonenbeschuss im Dreißigjährigen Krieg
Innenansicht St. Ägidius mit Blick zum Chor
Blick durch das südliche Seitenschiff von St. Ägidius
Blick durch das nördliche Seitenschiff von St. Ägidius
Kanzel der Kirche St. Ägidius Rheda-Wiedenbrück
Taufbecken St. Ägidius Rheda-Wiedenbrück
Kreuzigungsgruppe im Chor von St. Ägidius Rheda-Wiedenbrück
Versperbild in St. Ägidius Rheda-Wiedenbrück
Grundriss der Kirche St. Ägidius ohne Chor

Nordansicht St. Ägidius Rheda-Wiedenbrück
St. Ägidiuskirche Wiedenbrück, Luftbild
Südansicht St. Ägidius Rheda-Wiedenbrück
Nördliche Giebelansicht der Seitenschiffe und Querhaus
Chor mit Sakristeianbau von Norden
Choransicht von Südosten
Ansicht Westturm, St. Ägidius Rheda-Wiedenbrück
Portal Querhaus
Portal Querhaus
Vesperbildkapelle an der Südseite
Schaden an der St. Aegidiuskirche durch Kanonenbeschuss im Dreißigjährigen Krieg
Innenansicht St. Ägidius mit Blick zum Chor
Blick durch das südliche Seitenschiff von St. Ägidius
Blick durch das nördliche Seitenschiff von St. Ägidius
Kanzel der Kirche St. Ägidius Rheda-Wiedenbrück
Taufbecken St. Ägidius Rheda-Wiedenbrück
Kreuzigungsgruppe im Chor von St. Ägidius Rheda-Wiedenbrück
Versperbild in St. Ägidius Rheda-Wiedenbrück
Grundriss der Kirche St. Ägidius ohne Chor
Standort
Markt 2
33378 Rheda-Wiedenbrück
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
Baujahr:
12. Jh /13. Jh. (Querhaus und Chor)/1502 (Langhaus)/1848-51 (Turm)/1878-79 (Chor)
Epoche(n):
Romanik, Gotik, Historismus
Urheber*in:
Bauherr*in:

Der katholischen Pfarrkirche St. Ägidius in Rheda-Wiedenbrück gingen mehrere Vorgängerbauten voraus, von denen der älteste auf die zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts zurückgeht und als Querhausbasilika errichtet wurde. Ein Nachfolgebau entstand im 10. Jahrhundert, der nach einem Brand im 12. Jahrhundert von einem romanischen Saalbau mit Westturm abgelöst wurde. Anfang des 13. Jahrhunderts erfolgte die Einwölbung des Baus und um 1260 bis 1270 wurde ein neues Querhaus erbaut, welches sich bis heute erhalten hat. Ihre Erscheinung im spätgotischen Stil erhielt die Kirche 1502, als St. Ägidius zur Halle umgebaut wurde. Im 19. Jahrhundert stürzten sowohl der Turm als auch der Chor ein. Daraufhin wurde der Turm in den Jahren 1848 bis 1854 nach Plänen von Conrad Franz Rembert Niermann neu errichtet und der Chor aus Teilen des alten Baus durch Gerhard August Fischer leicht verändert wieder aufgebaut. Eine Sanierung des Innenraums erfuhr die Kirche im Jahr 2006, bei der die Westwand unter Einbeziehung moderner Elemente und Materialien umgestaltet wurde.

Die dreijochoge Hallenkirche besteht aus Bruchstein, der an einigen Stellen verputzt wurde. Sie setzt sich aus einem dreischiffigen Langhaus, einem Westturm mit neubarocker Turmhaube, einem Querhaus und einem Chor mit 7/10 Schluss zusammen. Die Seitenschiffe werden von Quersatteldächern gedeckt und von Maßwerkfenstern durchbrochen. An die nördliche Seite des Chors fügt sich der zweigeschossige Anbau der Sakristei an und an den östlichen Wänden des Querhauses befinden sich kleine Apsiden. Zur Kirchenausstattung gehören unter anderem ein Marienaltar aus dem Jahr 1642 aus Stein, das Sakramentshaus aus dem Jahr 1504, der Taufstein von 1500 und die Kanzel, die Moritz von Amelunxen gestiftet wurde. Die Kreuzigungsgruppe im Chor wurde 1887 von Christoph Siebe geschaffen.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 29.06.2016

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten