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Akademie Mont-Cenis

Akademie Mont-Cenis in Herne
Luftbild Akademie Mont-Cenis
auskregendes Dach
Akademie Mont-Cenis am Abend
Seitenansicht
Detail der Fassade von außen
Gang im Inneren der Gebäudehülle
Blick durch die Glasfassade zum Außenraum
Blick in den Innenraum
Wasserbassins im Inneren
einzelne Baukörper im Inneren der Gebäudehülle
Baukörper mit Glasdach im Inneren der Akademie Mont-Cenis
Detail der Gebäudedecke

Akademie Mont-Cenis in Herne
Luftbild Akademie Mont-Cenis
auskregendes Dach
Akademie Mont-Cenis am Abend
Seitenansicht
Detail der Fassade von außen
Gang im Inneren der Gebäudehülle
Blick durch die Glasfassade zum Außenraum
Blick in den Innenraum
Wasserbassins im Inneren
einzelne Baukörper im Inneren der Gebäudehülle
Baukörper mit Glasdach im Inneren der Akademie Mont-Cenis
Detail der Gebäudedecke
Standort
Mont-Cenis-Platz 1
44627 Herne

Auf dem inmitten des Herner Stadtteils Sodingen gelegenen Gelände der 1978 abgerissenen Zeche Mont Cenis entstand im Zuge der Internationalen Bauausstellung Emscherpark (IBA 1989-1999) ein außergewöhnlicher Gebäudekomplex, der die Fortbildungsakademie des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen sowie verschiedene städtische Einrichtungen beherbergt.
Eine 176 Meter lange, 72 Meter breite und 15 Meter hohe riesige Glashülle wird von einem Holzfachwerk getragen und umschließt die innenliegenden einzelnen Baukörper mit ihren unterschiedlichen Funktionen. Neben den Räumlichkeiten der Akademie sind auch eine Bibliothek, das Stadtteilrathaus und ein Bürgersaal in den Gebäuden untergebracht.
Der wettergeschützte bepflanzte Innenraum der Hülle mit seinem mediterranen Mikroklima ist in den öffentlichen Bereichen mit seinen Wasserflächen und Palmen wie in einem Tropenhaus als Außenraum erlebbar.
Um Überhitzungen zu vermeiden, können die einzelnen Dach- und Fassadenelemente der Glashülle variabel geöffnet werden.
Das Gebäudedach dient mit seinen großflächigen Fotovoltaikelementen neben dem Sonnenschutz als Solarkraftwerk und erzeugt mit bis zu 750 000 Kilowattstunden im Jahr mehr als das Doppelte des eigenen Strombedarfs.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 22.05.2023

Objektkommentare

A.Wemhöner am 18.05.2023 17:52 Uhr

In den ersten 10 Jahren dieses Jahrtausends wurden sowohl das emblematische Gebäude der Akademie als auch das Energiekonzept der Siedlung in unzähligen Veröffentlichungen und Vorträgen als Beispiel für energieeffiziente Architektur und nachhaltige Siedlungsentwicklung vorgestellt. In Architektenkreisen war das Objekt durchaus bekannt - jedoch nicht so sehr der genaue Standort mit seiner Geschichte. Ich selber (nicht in NRW lebend) lernte das Gebäude zufällig durch private Kontakte in der direkten Nachbarschaft kennen; erst danach fiel mir auf, wie häufig in der Fachwelt darauf Bezug genommen wurde. Herne kann stolz darauf sein und die innovative Architektur (und beispielsweise auch die des Archäologiemuseums) tatsächlich stärker in die Stadt-Werbung einbeziehen.

Ludwig Baum am 12.07.2021 15:07 Uhr

Typisch für die Erwartungshaltung mancher Adepten! Wer will findet ausreichend Informationen im Netz. Sehr gut gemacht ist der virtuelle Rundgang auf den Seiten der Stadt Herne. Weiteres Stichwort für Ruhrgebietssuche: Internationale Bauausstellung Emscherpark.

F. Wilke am 08.07.2020 10:24 Uhr

Das Gebäude ist nach mehr als 20 Jahren seit der Fertigstellung immer noch ein architektonisches Highlight. Leider im Ruhrgebiet weitgehend unbekannt. Das liegt auch an der völlig fehlenden Vermaktung durch die Landesregierung. Es gibt nicht einmal einen Flyer mit den städtebaulich-archtektonischen Eckdaten. Typisch für die Metropole Ruhr?

Kategorien

Architektur Öffentliche Gebäude