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Crüwellhaus Bielefeld

Frontfassade Crüwellhaus
Frontansicht Crüwellhaus abends
Crüwellhaus Bielefeld
Detail der Fassade
Inschrift auf der Fassade

Frontfassade Crüwellhaus
Frontansicht Crüwellhaus abends
Crüwellhaus Bielefeld
Detail der Fassade
Inschrift auf der Fassade
Standort
Obernstraße 1
33602 Bielefeld
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1530
Epoche(n):
Gotik
Urheber*in:
Bauherr*in:

Das Crüwell-Haus am Alten Markt in Bielefeld ist nach der Familie Crüwell, die das Haus 1813 erwarb, benannt. Die Kaufleute produzierten seit Beginn des 18. Jahrhunderts rauchfertigen Rolltabak und zählen zu den bedeutenden Bielefelder Kaufmannsfamilien, die im 19. Jahrhundert Handelsniederlassungen in Übersee unterhielten (Bielefelder Leinen wurde exportiert; Tabak wurden neben Tee, Kaffee und anderen Produkten importiert).
Hinter dem Gebäude mit seinem reichverzierten, spätgotischen Giebel wurde eine Cigarrenfabrik errichtet. Das giebelständige Haus wurde um 1530 errichtet und nach Beschädigung im Zweiten Weltkrieg in den Jahren 1948/49 wiederhergestellt. Die Fassade aus Sandsteinquadern ziert ein vierfach gestaffelter Giebel, der mit Fialen sowie Feldern mit vorgeblendetem und durchbrochenem Maßwerk besetzt ist. Die Giebelfassade wurde nach Art der spätgotischen Bürgerhäuser in Münster errichtet (Vgl. Prinzipalmarkt Münster).

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 17.06.2020

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