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Dom St. Viktor

Dom St. Viktor Xanten
Dom St. Viktor
Seitenansicht Xantener Dom
Eingangsportal Dom St. Viktor
Südöstlicher Zugang zum Immunitätsbereich des ehemaligen Viktorstifts
Südfassade Dom St. Viktor
Südportal
Chor des Dom St. Viktor
Statue des heiligen Viktor am Xantener Dom
Kreuzgang mit Innenhof
Kreuzgang mit Innenhof
Kreuzgang
Kreuzgang
Innenraum Dom St. Viktor, Blick nach Südwest
Blick auf den Lettner im Dom St. Viktor
Lettner im Kirchenraum vor dem Chor
Blick ins Seitenschiff
Hochaltar im Chor
Altare im Xantener Dom, vorne Martinusaltar
Krypta
Grundriss Dom St. Viktor

Dom St. Viktor Xanten
Dom St. Viktor
Seitenansicht Xantener Dom
Eingangsportal Dom St. Viktor
Südöstlicher Zugang zum Immunitätsbereich des ehemaligen Viktorstifts
Südfassade Dom St. Viktor
Südportal
Chor des Dom St. Viktor
Statue des heiligen Viktor am Xantener Dom
Kreuzgang mit Innenhof
Kreuzgang mit Innenhof
Kreuzgang
Kreuzgang
Innenraum Dom St. Viktor, Blick nach Südwest
Blick auf den Lettner im Dom St. Viktor
Lettner im Kirchenraum vor dem Chor
Blick ins Seitenschiff
Hochaltar im Chor
Altare im Xantener Dom, vorne Martinusaltar
Krypta
Grundriss Dom St. Viktor
Standort
Kapitel 8
46509 Xanten
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
Baujahr:
1263-1544
Epoche(n):
Gotik
Urheber*in:
Bauherr*in:
Internet:
www.stviktor-xanten.de

Die Grundsteinlegung des Xantener Doms erfolgte im Jahr 1263, der Bau dauerte 281 Jahre und wurde 1544 vollendet. Allerdings markiert der Dombau lediglich den Höhepunkt einer Kirchenbaugeschichte an dieser Stelle, die mit Totengedächtnisräumen über Gräbern aus dem 4. Jahrhundert begann.
Im 6. Jahrhundert wurde ein Oratorium errichtet, das als erstes christliches Gebäude gelten kann. Die erste Kirche an dieser Stelle wurde 752 im karolingischen Stil errichtet. Diese Kirche wurde zum Beginn des 9. Jahrhundert neu gebaut, jedoch 863 durch Normannen zerstört. Danach wurde um 967 ein ottonisch-romanischer Dom errichtet, der Vorgängerbau des Doms von 1263.
Die Fassade des Xantener Domes ist als Doppelturmfassade gestaltet, an ihr sind die Bauepochen des Domes abzulesen. Der älteste Teil der Fassade ist das ursprünglich dreigeschossige Westwerk mit einem eingestuften Portal und Rundbögen. Der Südturm erhielt als erstes seinen oberen Abschluss (1360), der Nordturm erst Anfang des 16. Jahrhunderts. Das Spätgotische Maßwerkfenster wurde ab 1517 in die Fassadenmitte gebrochen. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Dom durch Fliegerbomben schwer beschädigt, einer der Türme stürzte ein. Der Wiederaufbau des Domes konnte in 19 Jahren vollendet werden. 1966 wurde die nach Ausgrabungen in den 30er Jahren angelegte Krypta erweitert und dient seitdem als Gedenkstätte für neuzeitliche Märtyrer und die Opfer des Nationalsozialismus.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 09.10.2024

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