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Schloss Türnich

Torhaus und Herrenhaus von Schlosss Türnich
Torhaus und Herrenhaus von Schlosss Türnich
Herrenhaus Schloss Türnich
Schloss Türnich von oben
Schlosskapelle
Schloss Türnich mit Schlosskapelle vom Wasser aus gesehen
Innenraum Schlosskapelle Türnich
Kuppelbild über dem Altar in der Schlosskapelle Türnich
Torhaus und Vorburg von Schloss Türnich
Blick in den Burghof der Vorburg
Renteiflügel der Vorburg
Flügel der Vorburg mit Schlosscafé
Platanentor Schloss Türnich
Lindenallee
Französischer Garten Schloss Türnich
Landschaftsgarten
Landschaftsgarten
Lageplan Schloss Türnich

Torhaus und Herrenhaus von Schlosss Türnich
Torhaus und Herrenhaus von Schlosss Türnich
Herrenhaus Schloss Türnich
Schloss Türnich von oben
Schlosskapelle
Schloss Türnich mit Schlosskapelle vom Wasser aus gesehen
Innenraum Schlosskapelle Türnich
Kuppelbild über dem Altar in der Schlosskapelle Türnich
Torhaus und Vorburg von Schloss Türnich
Blick in den Burghof der Vorburg
Renteiflügel der Vorburg
Flügel der Vorburg mit Schlosscafé
Platanentor Schloss Türnich
Lindenallee
Französischer Garten Schloss Türnich
Landschaftsgarten
Landschaftsgarten
Lageplan Schloss Türnich
Standort
Schloß Türnich 1
50169 Kerpen
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1757-66 / 1890er (Kapelle)
Epoche(n):
Barock, Historismus
Urheber*in:
Heinrich Krings (Schlosskapelle)
Bauherr*in:

Schloss Türnich ist ein typischer rheinischer Adelssitz und seit 1850 im Besitz der Familie von und zu Hoensbroech. Die Anlage auf der Schlossinsel wird von zwei Wassergräben umgeben und umfasst ein Herrenhaus mit angrenzender Schlosskapelle und eine hufeisenförmige Vorburg. Das Herrenhaus, ein rechteckiger Backsteinbau mit Mansarddach, weist eine starke Ähnlichkeit mit dem Jagdschloss Falkenlust in Brühl auf. Die neobarocke Kapelle aus den 1890er Jahren, entworfen von Heinrich Krings, ersetzt eine mittelalterliche Vorgängerin und beeindruckt mit einer reichen Marmorausstattung mit ca. 90 verschiedenen Marmorsorten.

Die Vorburg, einst durch einen Graben getrennt, beherbergt in dem an das Torhaus anschließenden Trakt mit Satteldach heute das Schlosscafé. Gegenüber im zweigeschossigen Renteiflügel mit Mansarddach haben die Schlosseigentümer ihre Wohnung und ein Büro.

Vom neobarocken Torhaus aus führen zwei gemauerte Brücken mit schmiedeeisernem Geländer über die beiden Wassergräben.

Die Schlossinsel liegt in einem 60 Hektar großen Landschaftspark, der Agrarflächen, einen Waldpark, einen Barockgarten und einen öffentlichen Landschaftsgarten umfasst. Zwei kunstvolle Toranlagen, das Lindentor und das Westtor, bieten Zugang zum sieben Hektar großen Landschaftsgarten, gesäumt von einer beeindruckenden Lindenallee. Die Lindenallee von 1873 ist 300 Meter lang und besteht aus 111 Linden. Sie bildet zusammen mit dem aus angepflanzten Bäumen bestehenden Baptisterium und dem Heckenlabyrinth die sogenannte Lindenkathedrale.

Der Schlosspark ist das ganze Jahr über frei zugänglich, das Schloss hingegen kann nur bei Führungen besichtigt werden. Das Schlosscafé und der Renteisaal sind für Veranstaltungen und Filmaufnahmen buchbar und auch standesamtliche und kirchliche Hochzeiten finden auf dem Schlossgelände statt.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützte die Instandsetzung von Schloss, Park und Kapelle ab 2002.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 26.09.2023

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