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Lanstroper Ei

Wasserturm Lanstroper Ei
Wasserturm Lanstroper Ei
Eiförmiger Hochbehälter zur Wasserspeicherung
Fuß des Turms

Wasserturm Lanstroper Ei
Wasserturm Lanstroper Ei
Eiförmiger Hochbehälter zur Wasserspeicherung
Fuß des Turms
Standort
Rote Fuhr 99
44329 Dortmund
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1905
Epoche(n):
Urheber*in:
Bauherr*in:

Der weithin sichtbare Wasserturm wurde 1904/05 von der Firma August Klönne in Dortmund für die Städtischen Gas- und Wasserwerke zu Unna entworfen und bis 1980 für die Wasserversorgung von Lanstrop, Derne, Mengede, Brambauer und Teilen der Stadt Lünen genutzt.

Ein Stahlgerüst trägt den eiförmigen Hochbehälter aus Stahlblech. Die Funktion wird nicht mehr durch Mauerwerk verkleidet, sondern ist erkennbar, was ein Kennzeichen der modernen, funktionalistischen Industriearchitektur darstellt.
Der Behälter gehört zur Konstruktionsart Barkhausen, die sich durch eine halbkugelförmige Ober- und Unterseite und verstärkte Seitenwandungen auszeichnet.

Der erste Wasserhochbehälter dieses Typs wurde 1899 auf der Zeche Minister Stein aufgestellt. Das Lanstroper Ei ist der letzte erhaltene Barkhausen-Behälter im Ruhrgebiet. Bei einer Höhe von 18,30 Metern und einem Durchmesser von 14 m fasste der Behälter 2.000 m³ Wasser. Der ganze Turm ist 60 Meter hoch.
Abrisspläne riefen den Widerstand der Bewohner/innen der umliegenden Stadtteile hervor, die den Wasserturm als Landmarke und Kennzeichen der Gegend liebgewonnen hatten.

Autor*in: Route Industriekultur/ Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 21.09.2023

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