50670 Köln
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Denkmalgeschützt
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Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
- Baujahr:
- 1966 / 2018 (Umbau zum Hotel)
- Epoche(n):
- 1950er-70er Jahre, Gegenwart
- Urheber*in:
- Studio Aisslinger (Innenarchitektur 2018)Ortner & Ortner Baukunst (Umbau 2018)Architekt Prof. Gustav Müller (Ursprungsbau 1966)Architekt Prof. Franz-Heinrich Sobotka (Ursprungsbau 1966)
- Bauherr*in:
- Internet:
- www.25hours-hotels.com/hotels/koeln/the-circle
Das 25hours Hotel The Circle befindet sich im Friesenviertel in Köln. Wie auch andere Hotels dieser Kette wurde das 25hours Hotel The Circle in einem historischen Gebäude eingerichtet. Es befindet sich im ehemaligen Verwaltungsbau des Versicherungskonzerns Gerling. Im Rahmen der Transformation des Gerling-Quartiers (u. a. mit dem Gerling-Hochhaus) wurde der Verwaltungsbau von 1966 umgebaut. Zwischen 2015 und 2018 fand der Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes statt.
Es handelt sich beim 25hours Hotel The Circle um einen monumentalen achtgeschossigen Rundbau mit Staffelgeschoss, der zur Südseite hin geöffnet ist. Hierdurch wird der Blick in die innere Rasterfassade des Gebäudes ermöglicht („Inner Circle“). An dieser offenen Südseite befindet sich im Erdgeschoss der Haupteingang, der den inneren Kreisradius des Gebäudes fortsetzt. Die Formen der Wasserbecken links und rechts vor dem Eingang führen den äußeren Radius bis auf den mittig ausgesparten Zugang fort. Bei den fensterlosen Frontfassaden neben dem Eingang handelt es sich um vorgelagerte Wandelemente, die durch hervorstehende Natursteinquader eine Strukturierung erhalten und bei Nacht hinterleuchtet werden. Für die Nutzung als Hotel wurde die historische Fassade aus Natursteinplatten mit Wasserbecken und Wasserspeiern denkmalgerecht wiederhergestellt. Sowohl an der inneren Rasterfassade als auch an der äußeren („Outer Circle“) akzentuieren auffällige Lisenen die Wände.
Bei dem Umbau in ein Hotel wurde das Gebäude um ein zusätzliches zurückversetztes Geschoss erhöht, in dem sich ein Restaurant und eine Bar befinden. In Anlehnung an den Hoteleingang wurde dieses Geschoss in Glas und goldgefärbtem Stahl ausgeführt.
Der Hoteleingang führt in die denkmalgeschützte ehemalige Kassenhalle. Heute befindet sich dort die kreisrunde Lobby, die die gesamte innere Kreisfläche des Gebäudes ausfüllt. Beindruckend ist die weitgespannte Decke über der Lobby mit der sichtbar belassenen, aus Strahlen und konzentrischen Kreisen bestehenden Rippenkonstruktion. Zusätzlich inszeniert wird diese außergewöhnliche Deckenkonstruktion durch eine fein abgestimmte, natürliche und künstliche Beleuchtung.
Im Inneren des Gebäudes wurden viele Veränderungen vorgenommen, um die Räumlichkeiten an die neue Nutzung als Hotel anzupassen. Es dominiert eine retrofuturistische Gestaltung.
Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 19.09.2022
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