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Evangelische Kirche in Nachrodt

Evangelische Kirche Nachrodt, Südansicht
Südostansicht
Innenraum, Blick nach Norden
Innenraum, Blick nach Süden mit Orgelempore
Orgelempore

Evangelische Kirche Nachrodt, Südansicht
Südostansicht
Innenraum, Blick nach Norden
Innenraum, Blick nach Süden mit Orgelempore
Orgelempore
Standort
Kirchstraße 1 / Freiherr-vom-Stein-Straße
58769 Nachrodt-Wiblingwerde
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1903-1904
Epoche(n):
Historismus
Urheber*in:
Hellwig, Karl (Chorfenster 1960er Jahre)
Karl Siebold (Architektur)
Bauherr*in:

Im Ortsteil Nachrodt der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde steht die Evangelische Kirche, die zwischen 1903 und 1904 in Bruchsteinen ausgeführt wurde. Sie ist eine genordete, neugotische Hallenkirche mit nur einem Seitenschiff. Die Kirche sowie das Pfarrhaus im Osten der Kirche wurden von Karl Siebold entworfen.

Karl Siebold war Regierungsbaumeister und prüfte als Leiter des Provinzialkirchlichen Bauamts die Bauentwürfe für Kirchenneubauten in Westfalen.

Die Evangelische Kirche befindet sich auf einer Anhöhe nahe des Flusses Lenne. Zwei Treppenläufe führen zum Hauptportal, das nach Süden gerichtet ist. Rechts neben der Eingangsfassade befindet sich ein hoher Turm. Links vom Eingang schließt ein Treppenturm an. Dahinter befindet sich das einzelne, westliche Seitenschiff der Kirche mit einer durchgehenden Empore im Innenraum. Das doppelstöckige Seitenschiff besitzt drei Giebel, deren Dächer im rechten Winkel zum Langhaussatteldach stehen. An der östlichen und westlichen Seite der genordeten, halbrunden Apsis befindet sich jeweils ein kleiner, niedriger Anbau auf Viertelkreisgrundriss.

Elemente wie die Fensterrosette über dem Eingangsportal, Dreipass- und Spitzbogenfenster sowie das Strebewerk an der Apsis prägen den neugotischen Charakter dieser Kirche.

Der Innenraum hat eine spiegelgewölbte Holzdecke und im Süden eine säulengestützte Orgelempore. Seit 1987 ist die Kirche denkmalgeschützt. Als die Kirche in den 1960er Jahren renoviert wurde, wurden neue Fenster von Karl Hellwig eingebaut.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 16.11.2022

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten