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Schloss Berge

Ansicht von Süden mit Wintergarten
Ansicht von Süden
Ansicht von Westen
Schloss mit  Schlossgraben in der Dämmerung
Ansicht von Westen, Haupteingang der Anlage
Schloss mit Terasse

Ansicht von Süden mit Wintergarten
Ansicht von Süden
Ansicht von Westen
Schloss mit  Schlossgraben in der Dämmerung
Ansicht von Westen, Haupteingang der Anlage
Schloss mit Terasse
Standort
Adenauerallee 101
45894 Gelsenkirchen
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
13. Jh. / 1530 / 1788
Epoche(n):
Urheber*in:
Engelbert Kleinhanz (Umbau 1788)
Bauherr*in:
Internet:
www.schloss-berge.de

Die Geschichte der Schlossanlage lässt sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen, damals als ein von Wassergräben umgebenes, befestigtes Haus. Um 1530 wurde die Anlage unter Georg von Boenen zu einem Schloss umgebaut. Um 1788 genügte das Herrenhaus aus dem 16. Jhd. nicht mehr den Ansprüchen der mittlerweile in den Grafenstand erhobenen Familie und wurde teilweise abgetragen.
Unter Baumeister Engelbert Kleinhanz entstand ein Neubau im klassizistischen Stil, zudem wurde der Südflügel als zusätzlicher Trakt hinzugefügt. Die drei Flügel des zweigeschossigen Schlosses umschließen den Ehrenhof. Schon 1700 war im Süden des Schlosses ein geometrischer Barockgarten nach französischem Vorbild angelegt worden, der während der Erweiterung des Schlosses 1788 nach Westen durch einen englischen Landschaftsgarten ergänzt wurde.
1924 erwarb die Stadt das Schloss und das umgebende Gelände und richtete dort eine Volkserholungsstätte ein. Hierbei wurde das Parkgelände auf etwa 72 Hektar vergrößert und im ursprünglichen Stil wiederhergestellt.
Auf der Südseite wurde das Schloss 2004 um einen Wintergarten in einer Stahl-Glas-Konstruktion erweitert, deren breiter Dachüberstand verhindert, dass die Gäste des ansässigen Gastronomiebetriebes von der Sonne geblendet werden.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 16.09.2008

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Kategorien

Architektur Öffentliche Gebäude Schlösser/Burgen/Stadtbefestigungen
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