44139 Dortmund
- Baujahr:
- 1974 / 1990er / 2003
- Epoche(n):
- Gegenwart
- Urheber*in:
- Architekten Schröder Schulte-Ladbeck (3. Ausbaustufe)Engels Ingenieure (Tragwerksplanung 1. und 2. Bauabschnitt)Stadt Dortmund, Bauamt (1971–1974)Architekt Dipl.-Ing. Ulrich Drahtler | Planungsgruppe Drahtler GmbH (1., 2. und 4. Ausbaustufe)
- Bauherr*in:
Das Westfalenstadion (heute: Signal Iduna Park) wurde in den Jahren 1971 bis 1974 für die Fußball Weltmeisterschaft 1974 errichtet.
Das in Fertigbauweise erstellte Stadion kostete 31,7 Millionen DM und bot 54.000 Zuschauern Platz. Bis Anfang der 1990er Jahre wurde das Stadion baulich nicht verändert. 1995 begannen Umbauarbeiten, bei denen die Tribünen in zwei Umbauphasen mit einem Oberrang überbaut wurden.
In einer dritten Umbauphase wurden die bis dahin offenen Stadionecken geschlossen. Auffällig gelb gefärbte, außen geführte Stahlpylone bilden seitdem das Tragwerk des Stadions.
Zeitgleich wurde die Außenseite der Nordtribüne verglast und so Raum für Gastronomiebereiche geschaffen. Mit dem 1. Dezember 2005 wurde aus dem "Westfalenstadion" der "Signal Iduna Park"
Für die Fußballweltmeisterschaft 2006 wurde das Westfalenstadion erneut umgebaut, wobei die Plätze für behinderte Menschen aufgewertet wurden, und die VIP-Bereiche, Spielerkabinen und die sanitären Einrichtungen umgebaut wurden. Seitdem verfügt das Stadion über eine Kapazität von ca. 80.000 Zuschauern und ist hiermit das größte reine Fußballstadion Deutschlands.
2015 erfolgte eine Erweiterung der Westtribüne durch Drahtler Architekten, die ein Zentralfoyer mit VIP-Bereichen und Gastronomieplätze im Stammtischbereich beinhaltet. Im vierten Obergeschoss wurde darüber hinaus eine Panoramaterasse errichtet, die einen Ausblick zum Naturschutzgebiet Bolmke bietet.
Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 10.07.2024
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