44130 Dortmund
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Denkmalgeschützt
- Baujahr:
- 1959
- Epoche(n):
- 1950er-70er Jahre
- Urheber*in:
- Bauherr*in:
- Internet:
- www.route-industriekultur.de
Seit langem hat die Stadt Dortmund ein Symbol - den Fernsehturm Florian. Über einem Fundament von acht Meter Tiefe wurde der Turm mit einer Gesamthöhe von 220 Metern errichtet. In einer Höhe von 133 Metern entstand eine Plattform für die Wirtschafts- und Maschinenräume, darüber das rotierende Café.
Die Geschichte des Turms ist eng mit der des Westfalenparks und der ersten Bundesgartenschau 1959 verbunden. Die Neugestaltung des Westfalenparks im Zuge der BUGA sah u.a. auch die Erbauung eines Parkcafes und eines Aussichtsturms vor. Den ausgeschriebenen Wettbewerb gewann der Dortmunder Architekt Will Schwarz, der den Aussichtsturm mit einer rotiernenden Café-Plattform kombinierte.
Mit finanzieller Hilfe der Deutschen Bundespost, die den Turm als Richtfunkbetriebsstelle nutzte, und der Firma Hoesch, die Stahl und Zement zur Verfügung stellte, konnte der Turm in elf Monaten erbaut werden. Mit einer Höhe von 220 Metern war er der damals höchste Turm Deutschlands. Ebenfalls das erste seiner Art war das rotierende Café in 150 Metern Höhe, das 120 Menschen Platz bot. Zwei schnellfahrende Aufzüge brachten die Besucher in weniger als einer Minute zur Aussichtsplattform über dem Café, für die Nichtschwindelfreien bot ein Terrassencafé im Erdgeschoß die Möglichkeit zur Einkehr.
Der "Florian" wurde schon während seiner Bauzeit zum Werbeträger und Indentifikationsobjekt der Stadt. Die Namensgebung für den Turm gestaltete sich jedoch schwierig. Trotz eines großen Wettbewerbs gab es lange Zeit keine Einigung über den Namen, es blieb bei Fernmelde- und Aussichtsturm. Erst viele Jahre später wurde das Wahrzeichen Dortmunds "Florian" getauft.
Autor*in: Route Industriekultur/ Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 17.05.2024
Private Webseite über Fernsehturm Dortmund www.fernmeldeturm-dortmund.de