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Grimbergbrücke über den Rhein-Herne-Kanal

Grimbergbrücke über den Rhein-Herne-Kanal
Gesamtansicht
Ansicht vom Nordufer
halbkreisförmige Stahlkonstruktion
Unterseite der Grimbergbrücke

Grimbergbrücke über den Rhein-Herne-Kanal
Gesamtansicht
Ansicht vom Nordufer
halbkreisförmige Stahlkonstruktion
Unterseite der Grimbergbrücke
Standort
Erzbahntrasse
45889 Gelsenkirchen
Baujahr:
2009
Epoche(n):
Gegenwart
Urheber*in:
Schlaich Bergermann und Partner (Entwurf , Ausführungsplanung)
Bauherr*in:

Die elegant geschwungene Fuß- und Radwegbrücke überspannt den Rhein-Herne-Kanal am Westrand des Grimberger Hafens mit einer großen halbkreisförmigen Stahlkonstruktion. Als Verlängerung der Erzbahntrasse stellt die von Schlaich Bergermann und Partner entworfene Brücke den Anschluss an den Emscher Park Radweg her.
Das Tragsytem der Hängebrücke besteht aus einem 45 Meter hohen Stahlpylon auf der Nordseite des Kanals und einem daran über ein Seiltragwerk einseitig aufgehängten Kreisringträger, der mit seiner gekrümmten Form das Kippmoment aufnimmt. Der Brückenboden wird von einem 80 cm hohen Stahlhohlkasten mit einer 12 cm dicken Betonplatte gebildet, während das Seilnetzgeländer das filigrane Erscheinungsbild dieser Brücke unterstützt.
Die Spannweite der asymmetrischen Stahlkonstruktion beträgt zwischen den Widerlagern 141 Meter. Mit einer Gesamtlänge von 153 Metern ist die Grimberger Brücke eine der längsten gekrümmten Fußgängerbrücken der Welt ist.
Die 37 Meter lange nördliche Rampe wird durch Betonstützmauern gebildet, während die 34 Meter lange südliche Rampe als Erddamm hergestellt wurde. Verbaut wurden über 600 Kubikmeter Beton und 235 Meter Großbohrpfähle für die Widerlager sowie 400 Tonnen Stahl und 465 Meter Seil für die Hängekonstruktion.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 04.09.2017

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Ingenieurbau Verkehrsbauten