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Umnutzung Grabeskirche St. Elisabeth

Innenansicht St. Elisabeth nach Umnutzung zur  Grabeskirche
Außenansicht mit Blick auf Kirchturm
Außenansicht Langhauswand
Raumbildende Urnenwand

Innenansicht St. Elisabeth nach Umnutzung zur  Grabeskirche
Außenansicht mit Blick auf Kirchturm
Außenansicht Langhauswand
Raumbildende Urnenwand
Standort
Bergstraße 65
41063 Mönchengladbach
  • Auszeichnung Ausgezeichnet
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
Baujahr:
2009 (Umnutzung)
Epoche(n):
Gegenwart
Urheber*in:
Bauherr*in:
Internet:
www.grabeskirche-moenchengladbach.de

Die Grabeskirche St. Elisabeth wurde durch den Umbau zu einem Ort der Ruhe und Besinnlichkeit für die Hinterbliebenen und die letzte Ruhestätte der Verstorbenen.
Die gesamte Kirche erhielt einen weißen Terrazzobodenbelag, der zusammen mit den hellen, weiß verputzten Wänden und weißen Gewölbedecken der Seitenschiffe dem Raum eine beeindruckende Klarheit und Offenheit verleiht.
Der zentrale Bereich des Mittelschiffs verwandelt sich in einen Stelengarten. Die Stelen sind durch Aussparungen im Kirchenboden fest verankert.
Im Dialog zu den dunklen Urnenstelen wurden weiße, quadratische Lichtstelen von der Decke des Mittelschiffes abgehängt, die für die Ausleuchtung des Kirchenraumes sorgen.
Bei der Gestaltung der Gräber ist das Grundelement eine schlichte Stahlhülse, die als Grabkammer dient. Die Überurnen können individuell gestaltet werden. Entlang des Hauptschiffes reihen sich die Gräber in unterschiedlichen räumlichen Situationen ein. Die Grabstätten selbst werden als Raum bildende Elemente eingesetzt und stehen im Kontext des bestehenden Kirchenraums: die gebogene Scheibe in der Apsis um den Taufbrunnen und die Stelen im zentralen Teil des Mittelschiffs, deren Massivität durch die horizontale Fuge zwischen den Gräbern aufgelöst wird. In den Seitenschiffen bilden sich durch die Anordnung der Gräber kapellenartige Nischen.
Durch die minimalen baulichen aber wirkungsvollen Veränderungen entsteht so eine neue Nutzung, die den Charakter des Ortes nicht zerstört sondern weiterentwickelt.

Auszeichnungen:

  • Auszeichnung guter Bauten 2010 (BDA Linker Niederrhein), Auszeichnung

Autor*in: Schrammenarchitekten / Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 26.01.2011

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Kategorien

Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten