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Haus Werburg Spenge

Herrenhaus Werburg
Torhaus vor der Restaurierung
Torhaus vor der Restaurierung, Gartenseite
Tor im Torhaus mit Schlupftür
Scheune aus Fachwerk
Scheune und Backsteingebäude

Herrenhaus Werburg
Torhaus vor der Restaurierung
Torhaus vor der Restaurierung, Gartenseite
Tor im Torhaus mit Schlupftür
Scheune aus Fachwerk
Scheune und Backsteingebäude
Standort
Werburg
32139 Spenge
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
15.-18. Jh.
Epoche(n):
Renaissance
Urheber*in:
Bauherr*in:
Internet:
www.werburg-spenge.de

Die ehemalige Wasserburg Haus Werburg in Spenge wurde erstmals im Jahr 1468 erwähnt.
Den Kern der Anlage bildet das ehemalige Herrenhaus, welches ursprünglich im Winkel einer massiven Burgmauer stand. 1613/14 wurde das Fachwerkhaus mit Krüppelwalmdach unter Verwendung älterer Teile errichtet.
Das Erscheinungsbild des Herrenhauses ist von der Gliederung der Geschosse geprägt: das Erdgeschoss ist verputzt, während das Obergeschoss aus Fachwerk besteht. Im Zuge des Um- und Innenausbaus im Jahr 1717 wurden zu Paaren angeordnete Fenster und ein schlichtes Portal im Erdgeschoss eingebaut.
Das Torhaus von 1596 mit dem Wappen der ehemaligen Besitzer von Ledebur wurde 2004-06 restauriert. Der verputzte Bruchsteinbau ist mit Werksteinen gegliedert und mit Formen der Weserrenaissance verziert. Dazu zählen Kugelformen sowie Kerbschnittbossen- und Diamantquader.
Aus der Erbauungszeit erhalten ist das zweiflügelige Tor aus Pappelholz mit einer Schlupftür, dass ursprünglich über eine Zugbrücke zu erreichen war.
Die 1987 sanierte Scheune wird für öffentliche Veranstaltungen genutzt. Der sattelgedeckte Fachwerkbau stammt vermutlich aus dem 18. Jahrhundert. Das Backsteingebäude neben der Scheune wurde wohl um die Wende zum 20. Jahrhundert als Stall errichtet.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 24.09.2012

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