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Fürstliches Residenzschloss Detmold

Fürstliches Residenzschloss Detmold
Fürstliches Residenzschloss Detmold
Südwestflügel
Nordostflügel, Hofseite
Nordwestlicher Treppenturm
Schlossplatz
Fürstliches Residenzschloss Detmold von oben
Roter Salon
Ahnensaal
Erstes Königszimmer
Zweites Königszimmer
Drittes Königszimmer (Fahnensaal)

Fürstliches Residenzschloss Detmold
Fürstliches Residenzschloss Detmold
Südwestflügel
Nordostflügel, Hofseite
Nordwestlicher Treppenturm
Schlossplatz
Fürstliches Residenzschloss Detmold von oben
Roter Salon
Ahnensaal
Erstes Königszimmer
Zweites Königszimmer
Drittes Königszimmer (Fahnensaal)
Standort
Schloßplatz 1
32756 Detmold
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1549
Epoche(n):
Renaissance
Urheber*in:
Bauherr*in:
Internet:
www.schloss-detmold.de

Das Fürstliche Residenzschloss mit seiner imposanten Architektur befindet sich im Stadtzentrum von Detmold. Erbaut wurde das Schloss an der Stelle einer Burg aus dem 13. Jahrhundert. Die Mauern des markanten Turms, der die Schlossfassade dominiert, stammen noch von dem Bergfried aus dieser Zeit.
Das Grundkonzept für das heute noch existente Residenzschloss entwickelte Jörg Unkair. Die vierflügelige Anlage, zwei Giebel an der Vorderfront und die den Hauptbau flankierenden Treppentürme sind eindeutige Beispiele für die „Weserrenaissance“, die maßgeblich durch Jörg Unkair geprägt wurde.
Nach dem Tod von Jörg Unkair - noch während der Planungsphase - übernahm der Flame Johann Robin die Planung und ergänzte die vorhandenen Pläne mit einer im Schlosshof zwischen den Treppentürmen angesiedelten Renaissancegalerie.
Für die bauliche Umsetzung war hingegen der Baumeister Kord Tonnies zuständig. Obwohl verschiedene Baumeister für die Umsetzung und Planung des Bauwerks verantwortlich waren, hat das Schloss eine einheitliche architektonische Struktur, in die sich auch der markante Turm aus dem 13. Jahrhundert integriert.
Das denkmalgeschützte Fürstliche Residenzschloss wurde im Stil der Renaissance erbaut, im 18. Jahrhundert wurden Teile des Bauwerks barockisiert. 1780 wurden die Befestigungsanlagen im Eingangsbereich beseitigt. An ihrer Stelle entstand ein großzügiger Schlossplatz, der dem Hauptbau vorgelagert ist.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 19.05.2025

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