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Landschaftspark Emscherbruch

Windrad auf Halde Hoppenbruch
Halde Hoppenbruch von oben
Halde Hoheward von oben
Horizont-Observatorium Halde Hoheward
Überblick auf Zeche Ewald

Windrad auf Halde Hoppenbruch
Halde Hoppenbruch von oben
Halde Hoheward von oben
Horizont-Observatorium Halde Hoheward
Überblick auf Zeche Ewald

Der Landschaftspark Emscherbruch zeigt eine besondere Umnutzung eines ehemaligen Industriegebietes für öffentliche Bedürfnisse. Am Rand der Städte Herten und Recklinghausen gelegen, wurde das ehemalige Bergbaugelände unter Mithilfe des Regionalverbands Ruhr zu einem öffentlichen Park mit diversen Freizeit- und Erholungsangeboten umgestaltet.
Das ursprünglich flache und weitläufige Gelände wurde durch den Bergbau zu einem Industriestandort mit enormer Bedeutung für die Region. Zeitgleich bewirkte der Bergbau eine grundlegende Veränderung der Landschaftsstruktur; es entstand eine durch den Menschen geschaffene Hügellandschaft, die in die heutige Nutzung als Schwerpunkt integriert wurde.
Nach erfolgtem Baubeginn im Jahr 2004, konnte im Mai 2006 der erste Teil des neuen Naherholungsgebiets für die Öffentlichkeit freigegeben werden. Die endgültige Fertigstellung des 750 Hektar großen Geländes ist für das Jahr 2008 geplant.
Das zentrale Gebiet des Parks bildet die Berghalde Hoheward. Der durch Aufschüttungen künstlich entstandene Berg ragt zirka 100 Meter über der Umgebung heraus. Er soll als Wandergebiet mit einigen Aussichtspunkten genutzt werden. Dementsprechend entwickelten die beteiligten Landschaftsarchitekten unter der Leitung von DPLG Professor Henri Bava ein strukturiertes System mit Aufgängen, Wanderwegen und Ruhepunkten.
Auf dem obersten Plateau soll ein Horizontobservatorium entstehen. An dieser Stelle bereits entstanden ist eine 3000m² große Sonnenuhr. Ihr Zeiger misst 8,65 Meter und projiziert einen Schatten in eine kreisrunde Fläche mit einem Durchmesser von 62 Metern.
Ebenfalls entstehen auf dem Gelände ein Aktivpark und ein großzügiger Gartenbereich. Einen Bereich mit differenzierter Nutzung stellt das ehemalige Zechegelände dar. Aus den erhaltenen Gebäudekomplexen und den vorgelagerten ehemaligen Lagerplätzen entsteht die Ewaldpromenade. Sie dient bereits gegenwärtig als Veranstaltungsort für diverse Großveranstaltungen wie Festivals, Sportevents oder Konzerte. Auch Großveranstaltungen diverser Medienanstalten finden auf diesem Gelände statt.

Siehe auch auf baukunst-nrw:
Halde Hoheward
Zeche Ewald

Mehr auf:
Europäisches Gartennetzwerk (eghn.org)

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 23.10.2007

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Ingenieurbau Energiewirtschaft
Landschaftsarchitektur Parks