33609 Bielefeld
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Denkmalgeschützt
- Baujahr:
- 1931
- Epoche(n):
- Moderne
- Urheber*in:
- Bauherr*in:
Der Architekt Gustav Vogt wurde 1931 mit dem Bau des Gemeinschaftshauses beauftragt. In Abgrenzung zum Baustil der Siedlung "Heeper Fichten" entwarf Vogt ein Haus moderner Formensprache. Flachgedeckt und hell verputzt präsentiert sich das Gebäude als Zusammenschluss verschiedener Quader. Der flache Vorbau der Gaststätte erweitert das Haus nach Norden. Das Sockelgeschoss ist mit roten Backsteinen verkleidet, die auch die Pfeiler vor der Durchfahrt zum Innenhof schmücken. Entscheidend für die gestalterische Qualität sind die beiden vertikalen Fenster, die über drei Geschosse laufen. Ohne sie wäre der Bau nicht halb so schön. Die darüber montierte Fahnenstange streckt das Gebäude zusätzlich in die Höhe. Ein Bau der Moderne wie aus dem Bilderbuch! Dieser Ansicht war man in den 1960er und 70er Jahren allerdings nicht: eine Verkleidung aus Kunststoffplatten verhüllte das Friedrich-Ebert-Haus und nahm ihm jeglichen Charme. Erst vor wenigen Jahren wurde die nachträgliche Hülle entfernt, und zum Vorschein kam dieser für die Bielefelder Sozialgeschichte überaus wichtige Bau.
Autor*in: Dr. Viviane Taubert, Dr. Stephan Strauß (Strauß Fischer Historische Bauwerke, Krefeld/Bremen), im Auftrag der LWL-DLBW
Text zuletzt geändert am 21.04.2020
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