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Schinkel-Pavillon Nordpark Bielefeld

Portikusfassade des Schinkel-Pavillons im Nordpark Bielefeld
Blick in den Nordpark mit dem Schinkel-Pavillon im Hintergrund
seitlicher Blick auf den Schinkel-Pavillon
moderner Anbau des Gebäudes

Portikusfassade des Schinkel-Pavillons im Nordpark Bielefeld
Blick in den Nordpark mit dem Schinkel-Pavillon im Hintergrund
seitlicher Blick auf den Schinkel-Pavillon
moderner Anbau des Gebäudes
Standort
Bünderstrasse 25b
33613 Bielefeld
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
Baujahr:
ca. 1830/ 1954 - 1955/ 2011
Epoche(n):
Klassizismus
Urheber*in:
Bauherr*in:

Der sogenannte „Schinkel-Pavillon“ wurde um 1830 von einem Schüler Karl Friedrich Schinkels als Gartenhaus der Villa der Familie Osthoff erbaut. Die Villa selbst erlitt im 2. Weltkrieg schwere Schäden, der Pavillon blieb jedoch verschont. Heute befindet sich das Gebäude nicht mehr auf dem Gartengelände der Villa. Grund dafür war der Verkauf des 9000 m2 großen Grundstücks von der Stadt Bielefeld an den Verband der Textilindustrie Westfalen. Dadurch, dass das Gelände parzelliert werden sollte, war ein Erhalt des Schinkel-Pavillons am gleichen Ort nicht mehr möglich.

Die Folge war eine Versetzung des Gebäudes in den Nordpark, die 1953 beschlossen wurde. Dabei wurden die Außen- sowie Innenwände, die ursprünglich aus Naturstein bzw. Fachwerk bestanden, in Kalksandstein erneuert. Zu den erhaltenen Elementen des Ursprungsbaus gehören unter anderem die aus Werkstein gefertigten Säulen, Gesimse, Pilaster und Portikusstufen, als auch die Fenster mit Fensterländen und Fußbodenplatten des Portikus. 2011 erfolgte eine umfangreiche Restaurierung des Schinkel Pavillons. Zeitgleich wurde auch ein neuer Anbau zur Nutzung als Café errichtet.

Der eingeschossige klassizistische Pavillon wird durch eine Portikusfassade mit dorischen Säulen, Triglyphenfries und flachem Dreiecksgiebel geprägt. Die großen Rundbogenfenster werden von Fensterländen eingefasst und durch Sandstein gerahmt. Abgeschlossen wird das Gebäude von einem flachen Walmdach. Farblich heben sich die aus hellbraunem Osning-Sandstein bestehenden originalen Bauteile von den erneuerten, hell verputzten Wänden ab.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 18.01.2016

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