baukunst-nrw

Seniorenwohnen Horionstraße in Pulheim-Sinnersdorf

Eingang zum Kopfbau mit Treppenhaus
Wohnbereich Wohnungen OG
Treppenhaus EG mit Blick nach oben
Laubengang EG
Lochmauerwerk OG
Treppenhaus OG
Lochmauerwerk im Eingangsbereich
Laubengang OG
Perspektive Nordost bei Dämmerung
Südterrassen OG
Südseite mit Terrassen
Perspektive Südwest
Einfahrt Tiefgarage
Blick von Friedenskirche

Eingang zum Kopfbau mit Treppenhaus
Wohnbereich Wohnungen OG
Treppenhaus EG mit Blick nach oben
Laubengang EG
Lochmauerwerk OG
Treppenhaus OG
Lochmauerwerk im Eingangsbereich
Laubengang OG
Perspektive Nordost bei Dämmerung
Südterrassen OG
Südseite mit Terrassen
Perspektive Südwest
Einfahrt Tiefgarage
Blick von Friedenskirche
Standort
Horionstraße
50259 Pulheim
  • Auszeichnung Ausgezeichnet
Baujahr:
2022
Epoche(n):
Gegenwart
Urheber*in:
Bauherr*in:
Internet:
www.zeller-koelmel.eu

Auf einer Wiesenfläche neben der Friedenskirche in Pulheim-Sinnersdorf wurde im Auftrag der evangelische Kirchengemeinde Pulheim nach Plänen von Zeller Kölmel Architekten ein Mehrparteienhaus mit Seniorenwohnungen errichtet. Durch die Lage am Kirchplatz entsteht mit dem städtischen Kindergarten und der Friedenskirche eine offene Nachbarschaft mit Anschluss an die sozialen Angebote der Kirche und einem gemeinschaftlich genutzten Garten.

Das Volumen des Gebäudes mit seinen zehn Wohneinheiten wurde so aufgebrochen, dass der Eindruck von kleineren Einzelhäusern entsteht. Die Dachlandschaft ist dementsprechend durch fünf begrünte Pultdächer geprägt. Angelehnt ist die Gebäudeform an den teilweise noch erhaltenen Scheunen der Bauernhöfe und den kleinformatigen Arbeiterhäusern in Sinnersdorf. Bei der Materialwahl griffen die Architekten mit der Verwendung von rotem Ziegel den in Sinnersdorf historisch vornehmlich verwendeten Baustoff auf, der in Teilbereichen in Form von Lochmauerwerk variiert wird. Das Kellergeschoss mit Tiefgarage ragt als Sichtbetonsockel aus dem Boden heraus.

Der Zuschnitt der jeweils fünf Zwei- und Dreizimmerwohnungen berücksichtigt die Bedürfnisse älterer Menschen. Zum Teil sind diese rollstuhlgerecht und barrierefrei ausgeführt. Ein Leitmotiv des Entwurfs ist die Wahrung von Intimität und Individualität für die Bewohnerinnen und Bewohner. Dementsprechend wurde die Laubengangerschließung vor den Eingangstüren zu kleinen, überdachten Vorplätzen aufgeweitet und jeder Wohnung eine eigene Terrasse zugeordnet.

Auszeichnungen:

  • Kölner Architekturpreis 2024 (kap - KKV, BDA Köln, DWB, AFR), Anerkennung
  • Deutscher Ziegelpreis 2024 (Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie), Sonderpreis Kategorie Wohnen

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 30.01.2025

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Kategorien

Architektur Wohnbauten Mehrfamilienhäuser/Wohnsiedlungen