50968 Köln
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Denkmalgeschützt
- Baujahr:
- 1932
- Epoche(n):
- Moderne
- Urheber*in:
- Bauherr*in:
Dominikus Böhm plante und baute 1932 im Kölner Villenviertel Marienburg sein eigenes Wohn- und Ateliergebäude. Das Gebäudekonzept geht auf die zeittypischen Bauhausideen zurück. Klare geometrische Formen im Baukörper und den Ausstattungselementen wie Fenster, Erker, Terrasse, Balkon bei vollständigem Verzicht auf Verzierungen sind typisch für das Bauen der Neuen Sachlichkeit der 1920er und 1930er Jahre. Augrund dieser baugeschichtlichen Bedeutung steht die Villa unter Denkmalschutz.
Die zum Innenhof dreigeschossige und zur Straßenseite zweigeschossige Villa gliedert sich in ein Gartengeschoss und das Erd- und Obergeschoss. Alle Ebenen haben einen einheitlichen winkelförmigen Grundriss.
Die Raumabfolge ist an funktionalen Gesichtpunkten und Abläufen angepasst. An der Nord- und Straßenseite sind Neben- und Wirtschaftsräume angeordnet, die durch schmale Fensterbänder belichtet werden. Im Gegensatz dazu stehen die nach Süden orientierten rückwärtigen Atelier- und Wohnräume. Diese öffnen sich durch breite Fenster und mit einem großen nach drei Seiten verglasten Erker zum terrassierten Steingarten.
Die Fenster erscheinen an den Fassaden je nach Raumgegebenheit ungeordnet und schneiden sich in die weiß gestrichenen Putzfassaden ein. Im Kontrast dazu stehen die zwar zurückhaltend profilierten aber schwarzen Stahlfensterrahmen.
Das dreigeschossige Gebäude ist mit einem leicht geneigten Satteldach aus Ludiwici-Dachpfannen gedeckt. Der gesamte Bau ist abgesehen von einigen wenigen Grundrissveränderungen noch original erhalten.
Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 29.03.2023
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