40213 Düsseldorf
-
Denkmalgeschützt
- Baujahr:
- 1956-58
- Epoche(n):
- 1950er-70er Jahre
- Urheber*in:
- RKW Rhode Kellermann Wawrowsky Architektur + Städtebau (Sanierung 2001)
- Bauherr*in:
Das 25-stöckige Gebäude wurde zwischen 1954-1958 unmittelbar neben dem schon vorhandenen Mannesmann-Verwaltungsgebäude von Peter Behrens (1912) errichtet und ist das erste in Skelettbauweise errichtete Hochhaus in Deutschland.
Das Skelett bestand dabei aus Rundrohrstützen, seinerzeit das wichtigste Produkt des Konzerns (Mannesmann-Röhrenwerke).
Der als Mannesmann-Hochhaus bekannte Bau steht mit der Schmalseite dem Rheinufer zugewandt und präsentiert sich mit seiner Rasterfassade aus Glas und blau emaillierten Stahlblechelementen in einer ungewöhnlichen Leichtigkeit und Eleganz. Die weiß-blaue Farbigkeit der Paneele geht dabei auf die Konzernfarben zurück. Auf der vom Rhein abgewandten Seite liegt der Haupteingang mit einer zweigeschossigen Eingangshalle.
Auf der Nordseite des Gebäudes befindet sich ein Stahlbetonkern, der durch alle Geschosse hinweg die Aufzüge und Versorgungsleitungen in sich birgt. Seit 1997 steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Nach der Übernahme von Mannesmann durch Vodafone wurde das Gebäude zur Europazentrale des Vodafone-Konzerns (Vodafone-Hochhaus) umgebaut und im Jahr 2001 durch das Architekturbüro RKW (Rhode Kellermann Wawrowsky) vollständig saniert.
Ende 2008 wurde das Hochhaus an das Land Nordrhein-Westfalen verkauft, wobei Vodafone das Gebäude als Mieter bis Ende 2012 weiter nutzte. Anfang 2014 bezog dann das NRW-Wirtschaftsministerium die ehemalige Mannesmann-Zentrale.
Noch heute ist das ca. 50 Jahre alte Hochhaus prägender Teil der Stadtsilhouette.
Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 17.06.2024
Objektkommentare