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Aussegnungshalle Hückelhoven-Baal

Modellansicht Aussegnungshalle Hückelhoven-Baal
Modell Aussegnungshalle Hückelhoven-Baal
Ansicht von Süden und Norden

Modellansicht Aussegnungshalle Hückelhoven-Baal
Modell Aussegnungshalle Hückelhoven-Baal
Ansicht von Süden und Norden
Standort
Friedhofstraße 80
41836 Hückelhoven
Baujahr:
1984 - 1986
Epoche(n):
Postmoderne
Urheber*in:
Bauherr*in:

Am Rande des landschaftlich eingebetteten Friedhofs der früheren Bergwerkssiedlung Baal bei Aachen liegt die kleine Aussegnungshalle , auf die eine Allee zentral zuführt. Eine horizontale nach oben wellenförmig abgekantete Dachplatte zwischen zwei langen , schmalen Balken wird von dem zylindrischen Baukörper der Kapelle gestützt. Das Dach ruht gleichsam schwebend auf zwei seitlichen Annexbauten, die mehrere Nebenräume für Priester und Gärtner sowie gegenüberliegend die drei Sargkammern beherbergen. Die strenge Symmetrie der Anlage und die Typologie eines von einer Lichtkuppel mit Kugelaufsatz bekrönten Türmchens zeugen vom Einfluss der Postmoderne auf den Entwurf.

Allerdings konterkariert Paul Schneider von Esleben diesen Eindruck durch die plastisch geböschten Ziegelmauern, die das Bauwerk geradezu im Erdboden zu vertauen scheinen - während der Kapelleninnenraum leicht aus der Symmetrieachse versetzt himmelwärts strebt. Der Architekt beschreibt die Anlage selbst als „Brücke zum Jenseits“ oder „eine Autobahnbrücke mit einer Unterfahr- und quer darüber eine Überfahrkreuzung.

Autor*in: Paul Andreas / M:AI Ausstellung 2015: Paul Schneider von Esleben – das Erbe der Nachkriegsmoderne
Text zuletzt geändert am 09.05.2025

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten