53113 Bonn
- Baujahr:
- 1992
- Epoche(n):
- Gegenwart
- Urheber*in:
- Prof. Dr.-Ing. Stefan Polónyi | IPP Ingenieurbüro Polonyi & Partner (Tragwerksplanung)
- Bauherr*in:
- Internet:
- kunstmuseum.bonn.de
Eine Diagonale durchschneidet den quadratischen Grundriss des Kunstmuseums in Bonn und reduziert den Ausstellungsbesuch auf eine, der Straße abgewandte, L-Form. Der zweite Teil des Bauwerks ist ein überdeckter Außenraum mit monumental wirkenden schlanken Rundpfeilern. Dieser Außenraum wird von der Bundesstraße 9 (Friedrich Ebert-Allee) durch eine „bewohnte“ Wand abgeschirmt, in der sich die Verwaltungsbereiche des Museums befinden. Das Museumsinnere, das über drei Eingänge erschlossen wird, ist durch Offenheit charakterisiert, den Kern des Gebäudes bilden die wie geometrische Schmuckstücke erscheinenden Treppen. Im Untergeschoss des Foyers befinden sich die Garderoben und der Hörsaal, im Erdgeschoss die Cafeteria. Das Museum gilt als wichtigster bundesdeutscher Museumsneubau nach 1945.
Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 27.07.2023
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