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St. Peter und Paul

St. Peter und Paul Kirchhundem
Luftbild St. Peter und Paul Kirchhundem
Südostansicht
Südansicht
Innenraum, Blick nach Norden
Innenraum, Blick nach Süden
Eingangsbereich

St. Peter und Paul Kirchhundem
Luftbild St. Peter und Paul Kirchhundem
Südostansicht
Südansicht
Innenraum, Blick nach Norden
Innenraum, Blick nach Süden
Eingangsbereich
Standort
Hundemstraße 53
57399 Kirchhundem
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1470 (Vorgängerbau) / 1915 - 1917
Epoche(n):
Romanik, Gotik, Historismus
Urheber*in:
Bauherr*in:

Die historistische Kirche St. Peter und Paul befindet sich in Kirchhundem, einer Gemeinde im Kreis Olpe. Zwischen 1915 und 1917 ist die Kirche im Auftrag von Anton Sunder-Plassmann und nach Plänen von Joseph Buchkremer als dreischiffige Halle mit wuchtiger Eingangsfassade und drei Türmen erbaut worden.

Von einem Vorgängerbau des 15. Jahrhunderts haben sich ein weiterer Turm und zwei Hallenjoche im Südwesten erhalten, die mit dem neueren Kirchenbau verbunden sind. Da die Vorgängerkirche geostet war, stehen ihre Überreste quer zur 1917 errichteten Kirche St. Peter und Paul von Joseph Buchkremer. Mit den verputzten Fassaden sind die erhaltenen Bauteile der Vorgängerkirche von dem historistischen Kirchenbau mit den rötlichen Keratophyrbruchsteinfassaden materiell und farblich abgegrenzt.

Die Südfassade gliedert sich in drei Türme, von denen der mittlere der höchste und breiteste ist. Zwischen den zwei äußeren Türmen der Südfassade ist ein dreibogiger Portikus mit Zwerggalerie, der in eine Eingangshalle führt. Der massive, quaderförmige Mittelturm mit Dachreiter liegt hinter der Zwerggalerie zurückversetzt. In ihrer Form und mit dem wuchtigen Mauerwerk nehmen die Türme eher romanische als gotische Formen auf.

Der Innenraum ist kreuzrippengewölbt und hat im Westen eine Empore mit drei Bogenöffnungen zum Mittelschiff. Zwei Nebenapsiden und der erhöhte Chorbereich mit 5/8-Schluss bilden den nördlichen Bereich der Kirche. Aus der Erbauungszeit haben sich die Glasfenster erhalten.

Seit 1985 ist die Kirche St. Peter und Paul denkmalgeschützt.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 01.12.2022

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten