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U-Bahn-Haltestelle Heumarkt Köln

Haltestelle Heumarkt, Blick in den Kuppelraum mit Zwischenebene
Blick von oben in den Kuppelraum mit Technikelementen
Bloick auf den Verkaufspavillon im Kuppelraum
Verkaufspavillon auf der Zwischenebene
Haltestelle Heumarkt, Zugang Verteilerebene
Offene Gestaltung mit Durchblicken
Tageslichteinfall über verglaste Elemente
Zugang nach oben
Übergang von oben zur Verteilerebene
Oberirdischer Zugang

Haltestelle Heumarkt, Blick in den Kuppelraum mit Zwischenebene
Blick von oben in den Kuppelraum mit Technikelementen
Bloick auf den Verkaufspavillon im Kuppelraum
Verkaufspavillon auf der Zwischenebene
Haltestelle Heumarkt, Zugang Verteilerebene
Offene Gestaltung mit Durchblicken
Tageslichteinfall über verglaste Elemente
Zugang nach oben
Übergang von oben zur Verteilerebene
Oberirdischer Zugang
Standort
Heumarkt
Köln

Die U-Bahn-Haltestelle Heumarkt liegt zwischen Rathaus und Severinstraße auf der Linie der neuen Nord-Süd-Stadtbahn in Köln und dient als Nahverkehrsdrehkreuz. Die unterirdisch angelegte Haltestelle ergänzt die bereits bestehende oberirdische Ost-West-Verbindung.

Die Station am Heumarkt ist die größte und tiefste Station der neuen Nord-Süd-Linie. Sie besteht aus einer großen Halle mit monumentaler Kuppel. Diese Konstruktion erinnert an ein Kirchenschiff. Über einem ovalen Grundriss öffnet sich ein hoher Raum. Die Kuppel selbst ist ebenfalls oval gestaltet und wird in ihrer Längsachse durch ein langgezogenes Oberlichtband in ihrem Scheitel geteilt. Der Kuppelraum überbrückt den Bereich zwischen Oberfläche und tief gelegtem Bahnsteig. Zudem bietet er Platz für einen 300 Quadratmeter großen Verkaufspavillon.

Zu der zentralen Kuppelarchitektur der Haltestelle kommen weitere architektonische Highlights hinzu. Die zahlreichen Durchbrüche eröffnen immer wieder neue Blickachsen und Perspektiven. Die Wände der tiefen Stationsebene wie auch die der nach oben führenden Räume werden durch Glaskonstruktionen aufgelöst, wodurch der Eindruck von Massivität und Geschlossenheit verringert wird. Vom eigentlichen unterirdischen Bahnsteig aus lässt sich die Station in ihrer Gesamtheit erfassen. Über die Zwischenebenen und die Treppenhäuser erhält man einen Einblick in die verschachtelte Struktur des Baus. Das durch die Treppenhäuser einfallende Tageslicht und das Lichtband in der Kuppel erzeugen einen Eindruck von Offenheit.

Durch die tiefe Lage des Bahnsteiges wäre es in einem späteren Schritt möglich die bisher oberirdisch verlaufende Ost-West-Verbindung ebenfalls unter die Erde zu verlegen. Die eingezogene Zwischenebene könnte zu diesem Zweck ebenfalls zum Bahnhof ausgebaut werden.

Eine weitere Besonderheit der Haltestelle Heumarkt ist die Installation Ghosttrain („Geisterzug“) von Werner Reiterer. Auf Gleis 2 wird zwischen 20 Uhr und Mitternacht ein Sonderzug angekündigt. Ein Soundsystem gibt die Geräusche des einfahrenden Zuges wieder, er ist jedoch niemals zu sehen. Der Geisterzug simuliert den Zeitgeist der ständigen Mobilität in der heutigen Zeit.

Informationen zur Nord-Süd-Stadtbahn Köln auf baukunst-nrw

Weitere Informationen zu den einzelnen Stationen:
Breslauer Platz
Rathaus
Severinstraße
Kartäuserhof
Chlodwigplatz
Bonner Wall

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 02.05.2023

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