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Schloss Eicks

Herrenhaus von Schloss Eicks
Blick auf Torhaus und Herrenhaus
Blick auf das Torhaus, welches sich an die Vorburg anschließt
Blick auf die Tordurchfahrt
seitlicher Blick auf die Zufahrt des Torhauses
Detail des Wappens am Torhaus
Schloss Eicks um 1860, Sammlung Alexander Duncker

Herrenhaus von Schloss Eicks
Blick auf Torhaus und Herrenhaus
Blick auf das Torhaus, welches sich an die Vorburg anschließt
Blick auf die Tordurchfahrt
seitlicher Blick auf die Zufahrt des Torhauses
Detail des Wappens am Torhaus
Schloss Eicks um 1860, Sammlung Alexander Duncker
Standort
Burgstraße 7
53894 Mechernich
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1680-97
Epoche(n):
Barock
Urheber*in:
Bauherr*in:
Internet:
schloss-eicks.de

Schloss Eicks ist ein aus dem 17. Jahrhundert stammendes Wasserschloss, das sich im gleichnamigen Stadtteil von Mechernich befindet. Im 14. Jahrhundert stand an selber Stelle ein Fronhof, der Johann von Eicks gehörte und der ab 1624 in den Besitz der Familie von Syberg gelangte. Auf Veranlassung von Hermann Dietrich von Syberg wurde die alte Burg schließlich abgebrochen und das Schloss unter der Verwendung mittelalterlicher Bausubstanz von 1680 bis 1697 errichtet. Bis heute wird Schloss Eicks von Nachfahren der Familie Syberg bewohnt.

Der Schlosskomplex setzt sich aus einer dreiflügeligen Vorburg, einem an diese anschließendem Torhaus und einem rechteckigen Herrenhaus zusammen. Die im Süden gelegene Vorburg war ursprünglich verputzt und wird im Süden an beiden Ecken von quadratischen Türmen flankiert. An den nordwestlichen Vorburgflügel schließt sich das zweigeschossige Torhaus mit Mansarddach an, das die Verbindung zum Herrenhaus herstellt. Über der Tordurchfahrt ist in einem Keilstein das Ehewappen der Familien Syburg und Bottlenberg angebracht, das auf das Jahr 1786 datiert ist. Das barocke Herrenhaus, das aus verputztem Bruchstein erbaut wurde und von einem Walmdach abgeschlossen wird, steht auf einem mittelalterlichen Sockelgeschoss. An alle vier Ecken des Baus fügt sich je ein rechteckiger Turm mit Schweifhaube und Laterne an. Der Zugang zum Herrenhaus erfolgt über eine Bogenbrücke aus dem 17. Jahrhundert, die zum Portal mit dem Wappen der Familien Syberg und Palandt führt. Im zugehörigen Park von Schloss Eicks befindet sich eine Waldkapelle, die aus dem Jahr 1782 stammt.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 22.11.2017

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