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DITIB Zentralmoschee Köln

DITIB Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld
Luftbild Zentralmoschee Köln
Zentralmoschee Köln Nordansicht
Zentralmoschee Köln Straßenansicht
südliche Ansicht der Zentralmoschee
Kuppelansicht innen
Detail Fassadengestaltung innen
Kuppelansicht von unten
Vorraum innen
Innenraum Zentralmoschee
Innenraum Zentralmoschee
Innenraum Zentralmoschee
Minarett
Zwischenraum an der Moschee
Ansicht Gebäuderiegel am Platz
auf dem Platz neben dem Gebäuderiegel
Zentralmoschee vom Platz aus gesehen
Ansicht oberer Platz zwischen Moschee und Gebäuderiegel
Ansicht Venloer Straße mit Freitreppe

DITIB Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld
Luftbild Zentralmoschee Köln
Zentralmoschee Köln Nordansicht
Zentralmoschee Köln Straßenansicht
südliche Ansicht der Zentralmoschee
Kuppelansicht innen
Detail Fassadengestaltung innen
Kuppelansicht von unten
Vorraum innen
Innenraum Zentralmoschee
Innenraum Zentralmoschee
Innenraum Zentralmoschee
Minarett
Zwischenraum an der Moschee
Ansicht Gebäuderiegel am Platz
auf dem Platz neben dem Gebäuderiegel
Zentralmoschee vom Platz aus gesehen
Ansicht oberer Platz zwischen Moschee und Gebäuderiegel
Ansicht Venloer Straße mit Freitreppe
Standort
Venloer Str. 160
50823 Köln
Baujahr:
2009-2017
Epoche(n):
Gegenwart
Urheber*in:
Architekt Semih İrteş (künstlerische Oberleitung Innenraumgestaltung Kuppelsaal)
Architektin Merih Aykaç (künstlerische Koordination Innenraumgestaltung Kuppelsaal)
Bauherr*in:
Internet:
www.zentralmoschee-koeln.de

Die Zentralmoschee der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e. V. (DITIB) im Kölner Stadtteil Ehrenfeld wurde nach Plänen des Architekturbüros Paul Böhm und anschließend unter der fortgeführten Bauleitung von Selim Mercan ab 2009 errichtet. Nach mehreren Verzögerungen wurde die Zentralmoschee schließlich 2017 eröffnet.

Der Entwurf orientiert sich an dem traditionellen Typus der osmanischen Zentralkuppelmoschee und übersetzt diesen mithilfe zeitgemäßer Materialien in moderne Formen. Der Baukomplex besteht aus der Moschee sowie zwei weiteren, schlicht gestalteten Gebäuderiegeln, die einen von drei Seiten umschlossenen und zur Venloer Straße hin geöffneten Platz bilden. Während der westlich gelegene Riegel zur Venloer Straße schmal wie ein spitzwinkliges Dreieck zuläuft, setzt sich der nördliche Gebäudeteil aus zwei im Grundriss rechteckigen Bauten zusammen. Erschlossen wird das Gelände durch breite Freitreppen.

Beton, Glas und Holz bestimmen die skulpturale Architektur der Moschee, die von einer 36,5 Meter hohen transparenten Kuppel überspannt und von zwei 55 Meter hohen, gewundenen Minaretten flankiert wird. Sechs geschwungene Betonschalen fassen die großen, gläsernen Flächen ein, die eine offene und lichtdurchflutete Architektur entstehen lassen.

Der unter der künstlerischen Oberleitung von Semih İrteş (Atelier NAKKAŞ/Istanbul) und der künstlerischen Koordination der Architektin Merih Aykaç gemeinsam entwickelte Innenraum ist durch traditionelle Gestaltungselemente in weiterentwickelten Formen geprägt. Unter den teilweise mit Blattgold verzierten Ornamenten und Schriftzeichen der Wände finden sich in der Kuppel die 99 schönen Namen Allahs.

Der Baukomplex der Zentralmoschee dient nicht nur als Gebetsraum, sondern bietet auch Raum für soziale und kulturelle Angebote sowie für gewerbliche Nutzung. Unter anderem befinden sich in dem Bau die Hauptverwaltung des DITIB-Verbandes, eine Bibliothek, eine Passage sowie ein Konferenzsaal.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 05.04.2023

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