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Kolumba Museum Köln

Kolumba Museum Köln
Kolumba Museum Köln Straßenansicht
Außentreppe Kolumba Museum
Fassade Kolumba alt und neu
Fassadenfragment von St. Kolumba
Fassade Kolumba alt und neu
Kapelle Madonna in den Trümmern in der archäologischen Zone
Kapelle Madonna in den Trümmern in der archäologischen Zone
Innenraum Kolumba mit Kirchenruine
Ausgrabungen der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kirche St. Kolumba
Lichtspiel Filtermauerwerk in der archäologischen Zone
Fassadenfragmente im Innenraum

Kolumba Museum Köln
Kolumba Museum Köln Straßenansicht
Außentreppe Kolumba Museum
Fassade Kolumba alt und neu
Fassadenfragment von St. Kolumba
Fassade Kolumba alt und neu
Kapelle Madonna in den Trümmern in der archäologischen Zone
Kapelle Madonna in den Trümmern in der archäologischen Zone
Innenraum Kolumba mit Kirchenruine
Ausgrabungen der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kirche St. Kolumba
Lichtspiel Filtermauerwerk in der archäologischen Zone
Fassadenfragmente im Innenraum
Standort
Kolumbastraße 4
50667 Köln
  • Auszeichnung Ausgezeichnet
Baujahr:
2007
Epoche(n):
Gegenwart
Urheber*in:
Bauherr*in:
Internet:
www.kolumba.de

Das Kunstmuseum des Erzbistums Köln wurde 1853 als Diözesanmuseum Köln gegründet und trägt seit 2004 die Bezeichnung "Kolumba". Der Name bezieht sich auf den Standort des 2007 eröffneten Museums – die Kriegsruine der spätgotischen Kirche St. Kolumba. Der Entwurf für den Neubau stammt von Peter Zumthor.

Der Entwurf von Zumthor für das Kolumba-Museum fügt die ruinösen Fragmente der Kirche wieder zu einem Gebäude zusammen, indem er den Grundriss übernimmt und auf den Mauerresten weiterbaut. Der Backstein des Museumsneubaus verbindet sich fugenlos mit den Tuff-, Basalt- und Ziegelsteinen der Ruine.

Mit der Wiederherstellung des verlorenen Kerns in der Kölner Innenstadt kommt dem Neubau eine wichtige städtebauliche Bedeutung zu. In der Gebäudemitte ersetzt ein Innenhof den verloren gegangenen mittelalterlichen Friedhof.

Der größte Raum des Gebäudes im Erdgeschoss ummantelt mit seinem luft- und lichtdurchlässigen „Filtermauerwerk“ die archäologischen Ausgrabungen (1973-1976) sowie die Kapelle Madonna in den Trümmern (1950) von Gottfried Böhm. In der archäologischen Zone sind Fragmente aus den unterschiedlichen Bauphasen der mittelalterlichen Kirche zu sehen. Getragen wird der Raum von schlanken Stützen. Darüber befindet sich das Ausstellungsgeschoss auf einem unregelmäßigen Grundriss, welches in den nördlichen Baukörper übergeht. In dem Neubau sind neben weiteren Ausstellungsräumen und einer Schatzkammer auch das Treppenhaus, das Foyer, der Museumseingang und unterirdische Depots untergebracht.

Sechzehn Ausstellungsräume mit zum Teil raumhohen Fensteröffnungen bieten eine Ausstellungsfläche von 1600 Quadratmetern. Dort präsentiert das Kolumba-Museum wechselnde Ausstellungen aus seiner Sammlung, die spätantike bis Gegenwarts-Kunst unterschiedlicher Gattungen umfasst.

Auszeichnungen:

  • DAM Preis für Architektur in Deutschland 2008 (Frankfurter Buchmesse und Deutsches Architekturmuseum)
  • Nike für Atmosphäre und Große Nike 2013 (BDA)
  • Kölner Architekturpreis 2010 (kap - KKV, BDA Köln, DWB, AFR), Auszeichnung
  • Brick Award 2008 – Die beste europäische Ziegelarchitektur (Wienerberger GmbH), 1. Preis
  • Architekturpreis NRW 2011 (BDA NRW), Preisträger

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 15.12.2023

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