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Ehemaliges Verwaltungsgebäude Thyssen Draht

das ehemalige Verwaltungsgebäude der Thyssen Draht AG
Blick auf den nördlichen Gebäudeteil
Blick auf den geschwungenen Vorbau
Detail der Fassade im Obergeschoss
Blick entlang der Fassade im Erdgeschoss
Eingangsbereich des Verwaltungsgebäudes
Eingangsbereich im Inneren des Gebäudes
Treppenhaus im Obergeschoss
Blick in das Treppenhaus des Verwaltungsgebäudes der Thyssen Draht AG

das ehemalige Verwaltungsgebäude der Thyssen Draht AG
Blick auf den nördlichen Gebäudeteil
Blick auf den geschwungenen Vorbau
Detail der Fassade im Obergeschoss
Blick entlang der Fassade im Erdgeschoss
Eingangsbereich des Verwaltungsgebäudes
Eingangsbereich im Inneren des Gebäudes
Treppenhaus im Obergeschoss
Blick in das Treppenhaus des Verwaltungsgebäudes der Thyssen Draht AG
Standort
Kurt-Schumacher-Straße 100
45881 Gelsenkirchen
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt

Die Thyssen Draht AG war ein in Gelsenkirchen-Schalke ansässiges Unternehmen. Das Verwaltungsgebäude des Unternehmens wurde 1952 nach Plänen des Architekten Prof. Herbert Rimpl errichtet, der während der Zeit des Nationalsozialismus unter anderem für Albert Speer tätig war. Nach dem Krieg wurde Rimpl vor allem durch seine großen Büro- und Verwaltungsbauten bekannt.

Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Thyssen Draht AG zeichnet sich durch seine rasterartige Aufreihung der Fenster, die weiß verputzte Fassade und einen Vorbau im Erdgeschoss aus. Im Grundriss ist das Gebäude längsrechteckig konzipiert. Während der Gebäudeteil im Erdgeschoss durch eng aneinander gereihte, schmale hochrechteckige Fenster gegliedert wird, werden die drei Obergeschosse durch schlichte, rechteckige Fenster mit Brüstungen aus Kunststein beleuchtet. Der Vorbau im Erdgeschoss weist eine weit vorkragende Dachfläche auf, die teilweise in geschwungenen Linien verläuft. Am nördlichen Teil des Gebäudekomplexes fügt sich der Vorbau als abgerundeter Flügel an.

Im Inneren hat sich die ursprüngliche Ausstattung des Thyssen Draht Verwaltungsgebäudes weitestgehend erhalten. Dazu zählen unter anderem der farbige Mosaikboden, die Messinggeländer und die Tütenlampen. Das in geschwungenen Windungen verlaufende Treppenhaus führt die dynamische Architektur des Außenbaus weiter.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 14.06.2016

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Kategorien

Architektur Gewerbebauten Verwaltungs-/Bürogebäude