46049 Oberhausen
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Denkmalgeschützt
- Baujahr:
- 1855 / 1997
- Epoche(n):
- Historismus
- Urheber*in:
- Wolfgang Felder | BauCooP Köln (Umnutzung zum Museum)
- Bauherr*in:
- Internet:
- industriemuseum.lvr.de/de/die_museen/oberhausen/zinkfabrik_altenberg.html
Die Zinkfabrik Altenberg ist eine der wenigen vollständig erhaltenen Fabrikanlagen der Gründerzeit im Ruhrgebiet. Sie wurde im Jahre 1981 geschlossen. In der Folge übernahm die Stadt Oberhausen 1984 die ehemalige Zinkfabrik, entwickelte dort ein soziokulturelles Zentrum und übergab nach umfangreichen Sanierungsarbeiten die Direktorenvilla sowie die Haupthallen dauerhaft dem jetzigen LVR-Industriemuseum Oberhausen.
Der Landschaftsverband Rheinland richtete dort den Hauptsitz des LVR-Industriemuseums ein. Seit 1997 wurde im "Museum der Schwerindustrie" auf 3500 m² Ausstellungsfläche die 150-jährige Geschichte der Eisen- und Stahlindustrie an Rhein und Ruhr gezeigt. Tonnenschwere Kolosse wie beispielsweise Kokillen, Walzen, ein 10 Meter hoher und 53 Tonnen schwerer Dampfhammer oder eine Dampflokomotive begleiteten die Besucherinnen und Besucher auf einer beeindruckenden Zeitreise durch die Entwicklung der Schwerindustrie. Vor dem Eingang überspannt weithin sichtbar ein Doppelbogen mit Fahrbahn der Wuppertaler Schwebebahn die Hansastraße.
Wegen Umbaumaßnahmen bleibt das Museum in der Zinkfabrik Altenberg derzeit bis voraussichtlich 2024 geschlossen. Während dieser Zeit dient das ehemalige Hauptlagerhaus der Gutehoffnungshütte und Depot des LVR-Industriemuseums als Ausweichstandort des Museums.
Die neue Dauerausstellung wird den Fokus auf das Leben und Arbeiten der Menschen in der Region unter dem Einfluss der industriellen Entwicklung richten. Auch die gegenwärtigen Veränderungen und Fragen nach der Zukunft der Arbeit und des Konsums sollen thematisiert werden.
Autor*in: Route Industriekultur/ Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 21.12.2022
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