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Turbinenhalle der Gutehoffnungshütte Oberhausen

Turbinenhalle Oberhausen
Schrägluftbild von Norden, Turbinenhalle

Turbinenhalle Oberhausen
Schrägluftbild von Norden, Turbinenhalle
Standort
Im Lipperfeld
46047 Oberhausen
Baujahr:
1909
Epoche(n):
Historismus
Urheber*in:
Bauherr*in:
Internet:
www.turbinenhalle.de

Bei der "Turbinenhalle" handelt es sich eigentlich um zwei Hallen aus dem Jahre 1909, in denen ursprünglich die Gebläsemaschinen und die Maschinen zur Stromerzeugung der Eisenhütte II standen.

An der Bahnlinie nach Dortmund errichtete die Vorläuferin der Gutehoffnungshütte (GHH) 1854 ein Hüttenwerk mit vier Hochöfen, das später auf zehn Öfen erweitert wurde. Im Anschluss an diese Hütte wurde 1909 in Richtung Mülheimer Straße ein weiteres Hochofenwerk mit vier Hochöfen angelegt, die Eisenhütte II.

Im Gebläsehaus waren die Maschinen aufgestellt, die die Verbrennungsluft für die Hochöfen auf den erforderlichen Druck brachten. Hier standen 1910 zehn Gasgebläsemaschinen, ein Elektromotor mit Turbogebläse und zwei Druckluftkompressoren zum Anlassen der Gasmaschinen und für die Versorgung des gesamten Hüttenbetriebs mit Druckluft.

Im benachbarten Kraftwerksgebäude waren drei Gasmaschinen zur Stromerzeugung mit den dazugehörigen Generatoren, Akkumulatoren und Schaltanlagen untergebracht. Ein schmaler Zwischenbau verbindet die beiden Gebäude, die durch ihre riesigen Ausmaße beeindrucken.

Heute wird der Komplex als Konzert- und Veranstaltungshalle genutzt.

Autor*in: Route Industriekultur/ Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 02.08.2023

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