46047 Oberhausen
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Ausgezeichnet
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Denkmalgeschützt
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Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
- Baujahr:
- 1929; Umbau 1994
- Epoche(n):
- Gegenwart
- Urheber*in:
- Architekt Prof. Jürg Steiner (Umbau)
- Bauherr*in:
- Internet:
- www.gasometer.de
Der 1929 erbaute Gasometer der Gutehoffnungshütte Oberhausen ist mit seiner Höhe von 117 Metern und einem Durchmesser von 67 Metern der größte Gasbehälter Europas und zweitgrößter der Welt.
Im zweiten Weltkrieg von Bomben getroffen geriet er 1946 bei Reparaturarbeiten in Brand und wurde bis 1949 wiederaufgebaut und erneut in Betrieb genommen.
Mit der Schließung der Kokerei in Oberhausen wurde der Gasometer nutzlos und 1988 stillgelegt. Nach kontroversen Diskussionen über einen geplanten Abriss wurde der Gasbehälter unter Denkmalschutz gestellt und schließlich 1994 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA) zu einer Ausstellungshalle mit Panoramaplattform umgebaut.
Beim Umbau wurde die ursprünglich auf dem Gas liegende verschiebliche Gasdruckscheibe auf einer Höhe von etwa vier Metern verankert und dient neben dem Boden des Gasbehälters und neu eingezogenen Plattformen als Ausstellungsebene.
Einzige weitere Einbauten sind lediglich ein verglaster Panoramaaufzug sowie einige Verbindungstreppen, so dass der Gasbehälter mit seiner außergewöhnlichen Raumwirkung selbst sein größtes Exponat darstellt.
Von der Aussichtsplattform auf dem Dach hat man einen einzigartigen Rundblick über Oberhausen und das umliegende Ruhrgebiet.
Als Symbol des Strukturwandels in der Region und Wahrzeichen der Stadt Oberhausen ist der Gasometer zudem als höchste Ausstellungshalle Europas im Guinnessbuch der Rekorde vermerkt.
Auszeichnungen:
- Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland (Bundesingenieurkammer) 2019
Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 27.08.2007
I bow down humbly in the presence of such greatness.