baukunst-nrw

St. Rochus in Jülich

St. Rochus Südansicht
Formenkanon St. Rochus
St. Rochus Straßenansicht
Westansicht
Westansicht, Eingangsportal
Südwestansicht
Eingangsportal
Eingangsportal Detail
Vorplatz Südwestansicht
Vorplatz Nordansicht
Eingang zum Vorplatz Südansicht
Eingangsportal zum Vorplatz
St. Rochus Nordansicht
St. Rochus Nordseite
Nordansicht Detail
Nordansicht Detail
Wanddetail mit Fensterband
Ostansicht mit Kapelle
Ostansicht mit Kapelle
Blick auf die Orgel
rechteckiger Kircheninnenraum
Kirchenraum, Blick Richtung Altar
erhöhter Altarbereich mit Mosaik
Mosaik von Peter Paul Jacob Hodiamont
Fensterband
Innenansicht Kapelle
im Seitenschiff
im Seitenschiff
Nachnutzung durch Fahrradhändler
Nachnutzung durch Fahrradhändler

St. Rochus Südansicht
Formenkanon St. Rochus
St. Rochus Straßenansicht
Westansicht
Westansicht, Eingangsportal
Südwestansicht
Eingangsportal
Eingangsportal Detail
Vorplatz Südwestansicht
Vorplatz Nordansicht
Eingang zum Vorplatz Südansicht
Eingangsportal zum Vorplatz
St. Rochus Nordansicht
St. Rochus Nordseite
Nordansicht Detail
Nordansicht Detail
Wanddetail mit Fensterband
Ostansicht mit Kapelle
Ostansicht mit Kapelle
Blick auf die Orgel
rechteckiger Kircheninnenraum
Kirchenraum, Blick Richtung Altar
erhöhter Altarbereich mit Mosaik
Mosaik von Peter Paul Jacob Hodiamont
Fensterband
Innenansicht Kapelle
im Seitenschiff
im Seitenschiff
Nachnutzung durch Fahrradhändler
Nachnutzung durch Fahrradhändler
Standort
An der Lünette 7
52428 Jülich
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt

Die denkmalgeschützte Kirche St. Rochus befindet sich im Süden der Stadt Jülich im Kreis Düren. 1961 wurde sie nach Plänen von Gottfried Böhm erbaut.

Das Kirchengebäude besteht aus drei unterschiedlich hohen, miteinander verbundenen quaderförmigen Baukörpern aus Beton, die zusammen das Mittel- und die Seitenschiffe der Kirche bilden. Die niedrigen Seitenschiffe ragen im Osten über den prägnanten Mittelteil hinaus. Im Westen steht etwas abgesetzt der Kirchturm, der durch zwei horizontale Betonstreben mit der Westseite des Kirchengebäudes verbunden ist und so den Vorplatz räumlich schließt. An der Westfassade befindet sich das überdachte Eingangsportal aus Bronze.

Der mittlere Gebäudeteil prägt das Erscheinungsbild der Kirche. Seine monumentale Wirkung wird durch die Höhe und die großen Flächen aus Beton erzeugt. Unterbrochen wird diese Wirkung durch ein breites, mittig um das gesamte Mittelschiff herum verlaufendes Fensterband. Das Fensterband ist zusammengesetzt aus drei Reihen von quadratischen Bleiglasfenstern, die von dem Glasmaler Hubert Spierling entworfen wurden. An der Westfassade ergänzen zwei Fensterbänder im Bodenbereich die oberen Fensterbänder und erzeugen so zusammen mit dem Eingangsportal eine symmetrische Fassadenansicht.

Die Seitenschiffe im Norden und im Süden sind in rotem Ziegelmauerwerk ausgeführt und schließen oben mit einem Betonband ab. Kleine Bleiglasfenster durchbrechen die Mauern in unregelmäßigen Abständen.

Die Quaderformen der Gebäudeteile prägen auch den flachgedeckten Innenraum. Durch die umlaufende Fensterbahn werden die rechteckige Form und die Höhe des Raumes betont. Der Beton und das Ziegelmauerwerk sind sowohl außen als auch innen sichtbar belassen. Hierdurch wird die reduzierte Materialität des Äußeren von St. Rochus im Innenraum aufgegriffen.

Über dem erhöhten Altarbereich befindet sich das Mosaik von Peter Paul Jacob Hodiamont.

2022 wurde die Kirche an einen Fahrradhändler verkauft und wird seitdem als Fahrradladen genutzt.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 03.06.2024

Objektkommentare

Kategorien

Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten