42275 Wuppertal
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Denkmalgeschützt
- Baujahr:
- 1875
- Epoche(n):
- Historismus
- Urheber*in:
- Bauherr*in:
Das 1875 errichtete Kuhler Viadukt, auch als "Steinwegviadukt" bekannt, ist eine 280 Meter lange Brücke mit 18 markanten Ziegelsteinbögen, die bis zu 20 Meter hoch über die Hauptverkehrsstraße Steinweg in Barmen führt. Besonders auffällig ist das im historischen Stil gestaltete Wupperkreuzgeländer.
Die Eisenbahn trieb im 19. Jahrhundert die Industrialisierung voran, und bereits in den 1840er Jahren entstand auf der südlichen Wupperseite die erste Eisenbahnlinie Westdeutschlands, die Bergisch-Märkische Strecke. In den 1870er Jahren legte die Rheinische Eisenbahngesellschaft auf der nördlichen Wupperseite eine 73 km lange Strecke zwischen Düsseldorf und Dortmund an, die aufgrund der Topografie zahlreiche Tunnel und Brücken erforderte. Das Steinwegviadukt wurde dabei aufwendig mit Pilastern und Rundbogenfriesen gestaltet.
Die 1879 eröffnete „Rheinische Strecke“ bot kürzere Fahrzeiten und günstigere Preise, was der bergischen Wirtschaft bis zur Verstaatlichung der Rheinischen Eisenbahn 1886 zugutekam. 1999 wurde die Strecke aufgrund mangelnder Rentabilität stillgelegt.
Siehe auch auf baukunst-nrw:
Viadukt Wichlinghauser Straße
Bartholomäusviadukt
Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 29.08.2024
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