42277 Wuppertal
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Denkmalgeschützt
- Baujahr:
- 1879
- Epoche(n):
- Historismus
- Urheber*in:
- Bauherr*in:
Mit seinen 15 Bögen ist das Bartholomäusviadukt (auch: Wupperfelder Viadukt) eines der bogenreichsten und neben dem Kuhler Viadukt und dem Viadukt über die Wichlinghauser Straße auch eindrucksvollsten der Nordbahntrasse in Wuppertal. Das denkmalgeschützte Viadukt erstreckt sich etwa 200 Meter lang über drei Straßenzüge (Bartholomäusstraße, Feldstraße und Andreas-Hofer-Straße) und prägt so das Stadtbild des ganzen Viertels.
Die Ziegelpfeiler sind mit verstärkten Pfeilervorlagen versehen und werden von der umliegenden Bebauung weitestgehend verdeckt. An manchen Stellen schließen die Anbauten der Anlieger direkt an die Pfeiler an.
Das Viadukt erhebt sich über alte Fachwerkhäuser in einem Quartier, das um 1900 von Arbeiterfamilien mit oft schwierigen Lebensbedingungen geprägt war. An der Bartholomäusstraße befanden sich mehrere soziale Einrichtungen, darunter seit 1891 der Sitz der Heilsarmee, eine Kochschule des Vereins für Gemeinwohl und ein Zentrum des Wichlinghauser Männer- und Jünglingsvereins. Außerdem gab es dort eine Volksschule und eine Kleinkinderschule, die sich um benachteiligte Kinder kümmerte.
Siehe auch auf baukunst-nrw:
Kuhler Viadukt
Viadukt Wichlinghauser Straße
Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 29.08.2024
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