baukunst-nrw

St. Joseph in Bottrop-Batenbrock

St. Joseph in Bottrop-Batenbrock
St. Joseph in Bottrop-Batenbrock, Turmansicht
St. Joseph in Bottrop-Batenbrock, Portalansicht
St. Joseph in Bottrop-Batenbrock, Südansicht
St. Joseph in Bottrop-Batenbrock, Südansicht mit Querschiff
St. Joseph in Bottrop-Batenbrock, Querschiff
St. Joseph in Bottrop-Batenbrock, Detailansicht
St. Joseph in Bottrop-Batenbrock, Südportal

St. Joseph in Bottrop-Batenbrock
St. Joseph in Bottrop-Batenbrock, Turmansicht
St. Joseph in Bottrop-Batenbrock, Portalansicht
St. Joseph in Bottrop-Batenbrock, Südansicht
St. Joseph in Bottrop-Batenbrock, Südansicht mit Querschiff
St. Joseph in Bottrop-Batenbrock, Querschiff
St. Joseph in Bottrop-Batenbrock, Detailansicht
St. Joseph in Bottrop-Batenbrock, Südportal
Standort
Im Flaßviertel 8
46238 Bottrop
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1915-19
Epoche(n):
Historismus, Moderne
Urheber*in:
Bauherr*in:

St. Joseph in Bottrop-Batenbrock ist eine römisch-katholische Pfarrkirche, die seit 1984 unter Denkmalschutz steht. Der Bau wurde 1915 im Auftrag der Pfarrei St. Cyriakus als Reaktion auf das starke Bevölkerungswachstum begonnen. Der Gelsenkirchener Architekt Josef Franke entwarf die Pläne und leitete die Bauausführung. Die Kirchweihe erfolgte am 23. November 1919 durch Bischof Johannes Poggenburg, während der ursprünglich geplante Spitzturm aus finanziellen Gründen nicht umgesetzt und erst 1924 durch einen alternativen Entwurf ergänzt wurde.

St. Joseph gehört zu einer Reihe von Kirchen, die nach Plänen von Josef Franke zwischen 1910 und den 1930er Jahren im Ruhrgebiet errichtet wurden und an denen die Entwicklung seiner Formensprache von einem reduzierten Späthistorismus hin zum Expressionismus abgelesen werden können. Die Außenfassade kombiniert Backstein mit fein behauenem grauem Naturstein, während Kupferblech für die Bedachung des Baukörpers und des Glockenturms verwendet wurde.

Im Innenraum dominieren weiß verputzte Flächen, ergänzt durch Backsteinelemente an Pfeilern, Lisenen, Arkadenlaibungen und dem Triumphbogen. Das expressionistisch gestaltete Netzgewölbe des Mittelschiffs greift in seiner farblichen Fassung die Kupfergrüntöne des Dachs sowie das rötlichbraune Mauerwerk auf. Die farbigen Bleiglasfenster von Bernhard Krampe und Hildegard Bienen thematisieren im Seitenschiff die Sieben Sakramente, während die Chorfenster Motive aus dem Alten Testament zeigen.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 26.02.2025

Objektkommentare

Kategorien

Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten