baukunst-nrw

Hansahochhaus

Blick auf das Hansahochhaus in Köln
Luftbild Hansahochaus
Hochhausaufsatz
Fassadenansicht
Detail Hochhausaufsatz
Ansicht von 1931

Blick auf das Hansahochhaus in Köln
Luftbild Hansahochaus
Hochhausaufsatz
Fassadenansicht
Detail Hochhausaufsatz
Ansicht von 1931
Standort
Hansaring 97
50670 Köln
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1924-1925
Epoche(n):
Moderne
Urheber*in:
Bauherr*in:

Das 65 Meter hohe Hansahochhaus in Köln ist nach dem Amerikanischen Vorbild der Stahlskelettbauweise in nur 15 Monaten Bauzeit errichtet worden. Es war 1925 das höchste Hochhaus in Europa und eines der ersten in Deutschland.
Der Name des 17-geschossigen Gebäudes bezieht sich auf seinen Standort am Hansaring. Zu dem Gebäudeturm gehört auch ein sechsgeschossiges Geschäftshaus mit Büronutzungen. Besonders auffällig ist die Fassadengestaltung im Backsteinexpressionismus bestehend aus dreieckigen Fenstergestaltungen, Art Déco-Schlusssteinen und angedeuteten Pfeilern sowie Skulpturen mit Mensch- und Tiermotiven. Bis zum zweiten Weltkrieg war die Fassade außerdem mit fünf schlanken Figuren geschmückt, welche die Kontinente der Erde symbolisierten. Diese Skulpturen von Joseph Papst und Franz Albermann sind heute verschollen.
Im Inneren des Bauwerks gibt es einen Paternosteraufzug, der heute noch in Betrieb ist.
1961 wurde hier der erste Saturn-Markt von den Eheleuten Anni und Wilhelm Waffenschmidt eröffnet.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 30.09.2009

Objektkommentare

Kategorien

Architektur Gewerbebauten Handel
Architektur Gewerbebauten Verwaltungs-/Bürogebäude