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Kettenbrücke im Schlosspark Laer

Kettenbrücke im Schlosspark Laer
Kettensteg über die Ruhr
Brückenkonstruktion Kettenbrücke
Blick auf die Fußgängerbrücke über die Ruhr

Kettenbrücke im Schlosspark Laer
Kettensteg über die Ruhr
Brückenkonstruktion Kettenbrücke
Blick auf die Fußgängerbrücke über die Ruhr
Standort
Laer 1
59872 Meschede
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1839
Epoche(n):
Urheber*in:
Bauherr*in:

Bei der 1839 von A. Bruns erbauten Fußgängerhängebrücke im Schlosspark Laer handelt es sich um eine der ältesten erhaltenen Kettenbrücken in Europa, die ohne Erneuerung des Tragwerks oder konstruktive Nachrüstungen auskommt.
Bei seinem Entwurf für die knapp 30 Meter lange Fußgängerbrücke über die Ruhr griff der Ingenieur auf Pläne (aus dem Jahr 1828) von Johann August Röbling, der später die New Yorker Brooklyn Bridge bauen sollte, zurück und variierte diese. Die Brückenkonstruktion besteht aus zwei Traggurten aus Kettenstäben, in die der Brückenträger aus Holz mit Hängestangen eingehängt wurde. Die Traglast wird über die gebogenen Köpfe der miteinander verstrebten gusseisernen Pfeiler auf Rückhalteketten umgeleitet. Diese wiederum sind durch gusseiserne Platten und gemauerte Widerlager fest im Erdboden verankert.
Der Kettensteg zeichnet sich durch die leicht erscheinende Konstruktion aus, bei der die Tragketten nur wenig durchhängen.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 06.03.2012

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Ingenieurbau Verkehrsbauten