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St. Mauritius Hattingen-Niederwenigern

St. Mauritius in Hattingen-Niederwenigern
Westturm der Kirche
Südansicht
Außenansicht von Osten mit Blick auf den Chor
Innenraum von St. Mauritius mit Blick in den Chor
Innenansicht mit Blick auf die Orgelempore
Spätromanischer Taufstein mit Bronzedeckel
Altartisch entsprechend II. Vatikanischen Konzil mit zwei romanischen Kapitellen

St. Mauritius in Hattingen-Niederwenigern
Westturm der Kirche
Südansicht
Außenansicht von Osten mit Blick auf den Chor
Innenraum von St. Mauritius mit Blick in den Chor
Innenansicht mit Blick auf die Orgelempore
Spätromanischer Taufstein mit Bronzedeckel
Altartisch entsprechend II. Vatikanischen Konzil mit zwei romanischen Kapitellen
Standort
Domplatz 7
45529 Hattingen
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1858-61
Epoche(n):
Historismus
Urheber*in:
Bauherr*in:

Die katholische Pfarrkirche St. Mauritius, auch Mauritiusdom genannt, wurde 1858-61 von Friedrich von Schmidt in Hattingen-Niederwenigern errichtet. Aufgrund beträchtlicher Schäden an der Außenfassade erfuhr die Kirche von 2013 bis 2017 eine umfangreiche Sanierung.

Der romanische Westturm ist der älteste Teil (12. Jahrhundert) der neugotischen Pfarrkirche, das oberste Geschoss und das Dach wurden im 19. Jahrhundert ergänzt. Der Turm wurde vom romanischen Vorgängerbau, der 1147 erstmals urkundlich erwähnt wurde, übernommen, als dieser aus Platzgründen durch eine neue Kirche ersetzt wurde.

Die dreischiffige Hallenkirche weist eine Länge von sechs Jochen auf, die am Außenbau durch die sechs Quergiebel deutlich erkennbar sind. Im Osten schließt die Halle mit einem 5/8 Chor und dreiseitig geschlossenen Nebenchören ab. Die Seitenschiffe von St. Mauritius sind im Westen mit Ecktürmchen versehen. Das Äußere des neugotischen Bruchsteinbaus ist durch Strebepfeiler, Maßwerkfenster und Werksteingliederung bestimmt.
Das Kreuzrippengewölbe des Innenraumes ruht auf schlanken Rundpfeilern mit vorgelegten Diensten. Im Westen befindet sich eine Empore mit der Orgel. Die Ausmalung wurde in den Jahren 1998/99 restauriert.
Unter dem Festaltar sind zwei massive romanische Kapitelle (12./13. Jh.) vom Vorgängerbau erhalten. Und auch das Taufbecken aus Sandstein ist romanischen Ursprungs (13. Jh.).

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 02.10.2013

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten