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St. Michael Aachen-Burtscheid

Seitenansicht St. Michael
St. Michael Aachen-Burtscheid
Ausschnitt Turm Westfassade von St. Michael mit Marienstatue über dem Portal
Turmansicht St. Michael
Nordostansicht mit Chor
Innenansicht St. Michael Richtung Chor
Innenansicht St. Michael Richtung Chor
Blick zum Altar
Hochaltar St. Michael
Innenansicht St. Michael Richtung Orgel
Blick zur Orgel

Seitenansicht St. Michael
St. Michael Aachen-Burtscheid
Ausschnitt Turm Westfassade von St. Michael mit Marienstatue über dem Portal
Turmansicht St. Michael
Nordostansicht mit Chor
Innenansicht St. Michael Richtung Chor
Innenansicht St. Michael Richtung Chor
Blick zum Altar
Hochaltar St. Michael
Innenansicht St. Michael Richtung Orgel
Blick zur Orgel
Standort
Michaelsbergstraße
52066 Aachen
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
Baujahr:
1748-51 / 1891/92 (Erweiterung) / 1949-84 (Rekonstruktion)
Epoche(n):
Barock, Historismus
Urheber*in:
Hans Küpper (Wiederaufbau bis 1984)
Peter Salm (Wiederaufbau 1949-58)
Peter Peters (Erweiterung 1891/92)
Bauherr*in:

Die katholische Pfarrkirche St. Michael in Aachen-Burtscheid wurde 1748-51 im Auftrag der Äbtissin Anna Karola Margarete von Renesse anstelle eines romanischen Vorgängerbaus (1. Hälfte 13. Jh.) von Johann Joseph Couven gebaut. Die dreischiffige Basilika aus Backstein mit einer Blausteingliederung wurde in barocken Formen errichtet.

Das Langhaus von ursprünglich drei Jochen Länge wurde an den romanischen Westturm des Vorgängerbaus angefügt und von zwei Kapellen flankiert. Bei der Erweiterung des barocken Kirchenbaus in den Jahren 1891/92 durch Peter Peters wurde der Turm abgebrochen. Dieser wurde durch ein querschiffartiges Joch ersetzt, welches mit den Kapellen verbunden und um ein weiteres Joch verlängert wurde. Davor setzte man einen neubarocken Westturm, dem das 1861/62 erbaute triumphbogenartige Portal aus Blaustein mit Madonna und Engelsfiguren vorgeblendet wurde.
Nach Kriegszerstörung wurde die Kirche 1949-58 von Peter Salm und bis 1984 von Hans Küpper wiederaufgebaut und teilweise recht frei rekonstruiert.

Johann Joseph Couven nimmt in seinem Entwurf für St. Michael das basilikale Schema des Vorgängerbaus auf. Der Mansarden-gedeckte Bau ist mit einem wenig vortretenden Ostquerschiff versehen und wird von einem rechteckigen Chor mit einem dreiseitigen Schluss abgeschlossen. Die architektonischen Elemente Turm, Langhaus, Vierungsraum und Chorraum erscheinen in einem ausgewogenen Verhältnis aneinander gereiht.

Das Innere der Kirche St. Michael ist durch flache Pilaster mit einem umlaufenden, deutlich hervorspringenden Gebälk gegliedert, welches über den Pfeilern verkröpft ist. Das Mittelschiff und die Querhausarme sind zwischen breiten Gurtbögen mit einem Tonnengewölbe mit Stichkappen versehen. Die Seitenschiffe sind mit Hängekuppeln bedeckt, während der Chor ein Kreuzgratgewölbe und die Vierung eine flache Kuppel aufweist.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 07.10.2024

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten