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Klosterkirche Unsere Liebe Frau in Oberhausen

Klosterkirche Unsere Liebe Frau in Oberhausen, Straßenansicht
Klosterkirche Unsere Liebe Frau in Oberhausen
Marienecke
Marienfigur in der Marienecke
Alter Kirchturm aus den 1920er Jahren
Hinterer Hof
Blick in den Innenhof
Spiegelung in der gerasterten Glasfassade des Kirchenraums
Eingangsportal im Vorhof
Gedenktafel zur Gemeindegeschichte
Innenraum der Klosterkirche Unsere Liebe Frau in Oberhausen
Kirchenraum mit Orgel
Altarbereich
Blick vom Altar in den Kirchenraum
Verglaste Westssite mit Raster aus bunten Glasscheiben
Raster aus bunten Glasscheiben
Detail Motiv Kirchenfenster
Detail Motiv Kirchenfenster
Detail Motiv Kirchenfenster

Klosterkirche Unsere Liebe Frau in Oberhausen, Straßenansicht
Klosterkirche Unsere Liebe Frau in Oberhausen
Marienecke
Marienfigur in der Marienecke
Alter Kirchturm aus den 1920er Jahren
Hinterer Hof
Blick in den Innenhof
Spiegelung in der gerasterten Glasfassade des Kirchenraums
Eingangsportal im Vorhof
Gedenktafel zur Gemeindegeschichte
Innenraum der Klosterkirche Unsere Liebe Frau in Oberhausen
Kirchenraum mit Orgel
Altarbereich
Blick vom Altar in den Kirchenraum
Verglaste Westssite mit Raster aus bunten Glasscheiben
Raster aus bunten Glasscheiben
Detail Motiv Kirchenfenster
Detail Motiv Kirchenfenster
Detail Motiv Kirchenfenster
Standort
Mülheimer Str. 365
46045 Oberhausen
  • Auszeichnung Ausgezeichnet

1922 gründeten die Missionare vom Heiligsten Herzen Jesu einen neuen Seelsorgebezirk im Osten der Pfarrei St. Josef in Oberhausen-Styrum. Zunächst nutzten sie einen Tanzsaal als provisorische Notkirche. Bereits 1924 wurden Chorraum, Sakristei und ein Glockenturm ergänzt.

Durch die Zerschlagung des Klosters 1941 und einen Bombenangriff 1943 wurde die Kirche, bis auf den Turm, zerstört. Die Missionare kehrten 1945 zurück, aber die Gemeinde musste bis in die 1950er Jahre in einer Notkirche bleiben. 1956 wurde der Grundstein für die neue Kirche nach einem Entwurf von Gottfried Böhm gelegt.

Die Kirche befindet sich an einer Durchgangsstraße und fügt sich in die geschlossene Bebauung ein. Die rote Mauerwerksfassade zur Straße hin ist fensterlos, unterbrochen nur von zwei Nischen mit einer Gedenktafel und einem Kruzifix. Ein zur Straße geöffneter Vorhof führt zum Eingangsportal der Kirche. Die Hofseiten werden durch das Pfarrhaus und einen Verbindungsbau geschlossen. Im rückwärtigen Bereich befinden sich weitere Gemeindegebäude und der alte Turm. Das Pfarrhaus ist zurückgesetzt, um Platz für eine große Marienfigur aus dem zerstörten Vorgängerbau zu schaffen.

Ein weiß lackiertes Stahlgerüst rahmt den Vorhof und die „Marienecke“ und verleiht dem Raum Transparenz. Der historische Kirchturm kontrastiert mit der modernen Architektur des Gemeindekomplexes.

Der schlichte Hauptraum der Kirche wird durch ein nachträglich vorgestelltes Eingangsportal im Vorhof betreten, das den ursprünglichen verglasten Eingangsbau ersetzt. Der quadratische Kirchenraum mit dreiseitigem Umgang wird durch schlanke, hohe Stahlstützen und ein Zeltdach geprägt. Der Raum ist in Weiß- und Grautönen gestaltet.

Licht gelangt durch eine Verglasung im Obergaden und eine raumhohe Glaswand an der Westseite ins Innere. Diese Glaswand besteht aus einem bunten Glasscheibenraster mit Marien- und Christussymbolen.

Die Klosterkirche Unsere Liebe Frau ist ein Beispiel für Böhms „sakrale Hofhäuser“, die durch ihre äußere Geschlossenheit und innere Transparenz sowie die Kombination von Vor- und Innenhöfen charakterisiert sind.

Auszeichnungen:

  • Auszeichnung Baukultur Oberhausen 2025 (Stadt Oberhausen)

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 18.06.2024

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten