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St. Antonius Castrop-Ickern

St. Antonius Castrop-Ickern
Frontansicht Turm, St. Antonius Castrop-Ickern
Ansicht Westseite

St. Antonius Castrop-Ickern
Frontansicht Turm, St. Antonius Castrop-Ickern
Ansicht Westseite
Standort
Ickerner Str. 66
44581 Castrop-Rauxel
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
Baujahr:
1922-25
Epoche(n):
Moderne
Urheber*in:
Bauherr*in:

Die katholische Pfarrkirche St. Antonius in Castrop-Ickern wurde 1922-25 von Alfred Fischer in Formenim Stil der Neuen Sachlichkeit mit expressionistischen Elementen gebaut.
In den Jahren 1969/70 wurde St. Antonius einem durchgreifenden Umbau unterzogen, bei dem unter anderem das Gewölbe der Seitenschiffe entfernt wurde.

Die Basilika wurde aus Beton und Backstein errichtet und mit einer Apsis im Osten abgeschlossen. Der Bau zeichnet sich durch das Strebewerk und seinen massiven, flach gedeckten Westriegel aus. An der Marktfassade ist der Westriegel mit einer Portalzone mit übereck vorspringenden Mauerelementen versehen.

Der Innenraum von St. Antonius wird von der Parabelform bestimmt: Das Mittelschiff von fünf Jochen Länge ist von einem parabelförmigen Tonnengewölbe aus Beton überspannt, das erste dieser Art im Sakralbau. Die Gewölbekonstruktion ermöglichte eine Breite von 15 Metern und eine Scheitelhöhe von 17,5 Metern.

Eine ähnliche Parabelkonstruktion zeigt auch die Heilig-Kreuz-Kirche von Josef Franke in Gelsenkirchen.

Zwischen die parabolischen, Schildbögen an den Wänden zwischen Mittel- und Seitenschiffen sind parabelförmige Doppelarkaden eingespannt. Der Innenraum wird durch ovale Fenster im Obergarden belichtet.

Die Glasmalereien wurden von Hubert Spierling (bis 1970) und von Jupp Gesing (1986) angefertigt. Die Deckenmalereien aus dem Jahr 1991 nehmen das Parabel-Motiv der Architektur wieder auf.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 04.09.2023

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten